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Tour fördert Zusammenhalt

RTF Tour fördert Zusammenhalt

Dem ein oder anderen dürften die RTF-Schilder an Straßen und Wegen aufgefallen sein. Sie markierten die Strecken für alle Radfahrer, die bei der Neustädter Tourenfahrt an den Start gingen.

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Die Teilnehmer der Heinz-Leipert-Gedächtnis-Radtourenfahrt machten sich von der Querallee auf den Weg.Foto: Yanik Schick

Neustadt. Roland Habelt hatte sich am frühen Sonntagmorgen von Kleinlinden aus mit der Bahn auf den Weg gemacht, um in Neustadt mit von der Partie zu sein. Seit ungefähr zehn Jahren ist der 68-Jährige regelmäßig zu Gast, wenn der Radfahrerverein „Über Berg und Tal“ in Neustadt zur traditionellen Heinz-Leipert-Gedächtnis-Radtourenfahrt (RTF) lädt. „Ich komme immer wieder gerne hierher. Es ist eine schöne und ruhige Strecke“, sagt Habelt und ergänzt, er selbst sei eher ein gemütlicher Mensch, weshalb er sich für die mit rund 45 Kilometern kürzeste Strecke entschieden habe.

Insgesamt waren es 219 Sportler, die sich am offiziellen Startpunkt, der Martin-von-Tours-Schule, den Teilnahmestempel abholten. Vorzugsweise in größeren Gruppierungen, zum Teil mit dem gesamten Verein, aber auch mit Familie oder Freunden mussten sich die Fahrer dann entscheiden, welche Etappe sie sich vorknöpfen. Neben der von Habelt gewählten Option standen 78 beziehungsweise 112 Kilometer zur Wahl. Gerade die langen Strecken führten durch fast alle Ecken des Landkreises.

Die Endzeit, mit der die Radsport-Begeisterten am Ende ins Ziel rollten, war absolut nebensächlich. Pokale lobten die Neustädter Organisatoren für die teilnehmerstärksten Gruppen aus, die zusammen die Distanz bewältigten.

Auf den ersten Platz kam dabei der D-Zug aus Homberg (Ohm) mit 17 Startern. Dahinter landeten die RV Gießen-Kleinlinden (15) und der SRC Fritzlar (14). Ein Symbol, das zeigt, worauf es „Über Berg und Tal“ bei der Tourenfahrt wirklich ankommt. „Gemeinsamkeit. Wir wollen, dass die Leute miteinander Rad fahren“, sagte Klaus Beck, der RTF-Fachwart. Nachdem am Vormittag also bei sommerlichen Temperaturen fleißig geradelt worden war, traf sich eine Vielzahl der Fahrer im Anschluss zum geselligen Beisammensein zu Kaffee und Kuchen.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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