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Todesopfer nach Wohnhausbrand

Kripo ermittelt Todesopfer nach Wohnhausbrand

Wie die Polizei Marburg nun mitteilte, verstarb in der Nacht auf Mittwoch ein 58-Jähriger infolge seiner Verletzungen, die er während eines Hausbrandes in Stadtallendorf erlitten hatte.

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Feuerwehrleute während ihres Einsatzes in Stadtallendorf.

Quelle: Florian Gaertner

Stadtallendorf. Das Feuer breitete sich nach ersten Erkentnissen der Feuerwehr über eine Wohnung im Erdgeschoss aus. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen leiteten Staatsanwaltschaft und Polizei gegen das in der dieser Wohnung lebende Paar ein Strafverfahren ein.

Die Obduktion des Verstorbenen ist am Freitag. Am selben Tag wird auch die Brandstelle durch die Brandursachenermittler der Kripo Marburg und einen Sachverständigen mit dem Ziel der Ermittlung der genauen Brandursache untersucht werden.

 

Der Brand brach am Dienstagmorgen gegen 5.45 Uhr aus. Durch das entstandene Rauchgas war das Treppenhaus nicht mehr als Fluchtweg zu nutzen. Die Feuerwehr rettete 37 Bewohner zum Teil mit Leitern aus dem Haus. Zwei Menschen verletzten sich, als sie aus dem Fenster sprangen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft verletzten sich insgesamt fünf Hausbewohner, drei davon schwer. Hinzu kommt eine verletzte Feuerwehrfrau.

Mit weiteren Ergebnissen ist nicht vor Freitag zu rechnen.

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Nach der Brandkatastrophe
Nach dem verheerenden Hausbrand „In der Spaltanlage“, bei dem zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort waren, ist die Hilfsbereitschaft in Stadtallendorf riesig.

Ein Todesopfer, fünf verletzte Bewohner und eine verletzte Feuerwehrfrau, 30 Menschen, die ihr Zuhause verloren haben. Das ist die bisherige Bilanz der Feuerkatastrophe „In der Spaltanlage“.

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