Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Tina Turners Hit wird zum Programm

Festival Tina Turners Hit wird zum Programm

Musikalische Vielfalt und ein begeistertes Publikum. Das Ensemble des Big-Band-Festivals der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain versprühte am Samstagabend Lust und Leidenschaft am Musizieren.

Voriger Artikel
Stimmungsvolle Nachtansicht
Nächster Artikel
Mardorfer verteidigen ihren Titel

Die Mini-Bigband der AWS spielte unter der Leitung von Stephan Karber. Fotos: Maik Drossel

Kirchhain. Einheit in Vielfalt heißt es auf der Homepage der Kirchhainer Alfred-Wegener-Schule (AWS). Diese musikalische Vielfalt erlebten die Besucher beim AWS-Big-Band Festival in der Sporthalle Mitte der Gesamtschule. Das Festival stand unter dem Motto „Simply the Best“.

„Dieses Motto sollte nicht nur als Tina Turners gleichnamiger Hit in dem Programm vertreten sein, sondern sollte auch eine Art Selbstverständnis sein, dass die Schule die beste Musik macht“, erklärte Schulleiter Matthias­ Bosse nach der Vorstellung. Unter der Leitung von Stephan Karber eröffnete die Bläserklasse 7c das Festival mit dem Radiohit „Narcotic“ der Rockband Liquido. Die Eröffnung verfehlte ihre Wirkung nicht und animierte die Gäste zum Mitklatschen. Weniger zum Mitklatschen geeignet, dafür aber mit mehr Intensität, folgte mit dem „Imperial March“ das Thema der Weltraumsaga Star Wars.

Zusammen mit der 7c schloss sich, ebenfalls unter der Leitung von Stephan Karber, die Mini-Big-Band an und faszinierte das Publikum mit einer tollen musikalischen Zusammenarbeit und gab auch Solisten den Raum, ihr Können unter Beweis zu stellen. Eines der Highlights der Band war das Saxofon- und Trompetensolo des ehemaligen Leiters der Mini-Big-Band, Bernd Hampel. „Man merkt die tolle Arbeit der Schule“, bemerkte eine Frau aus dem Publikum, welche vor allem von der Arbeit mit den Nachwuchsbands begeistert war.

Bevor das Publikum sich von der Vielfalt der musikalischen Eindrücke eine kleine Pause gönnen durfte, erntete noch die Big-Band jede Menge Beifall der Gäste. Unter der Leitung von Torsten Mihr brachten die jungen Musiker den Groove und gute Stimmung in die Sporthalle.

Mit Liedern wie „Sweet Home Chicago“ und „I Don’t Mean A Thing“ zeigte das Ensemble, dass es auch gute Sänger besitzt. Jede Sekunde versprühten die jungen Musiker die Lust und die Leidenschaft am Musizieren. Diese Leidenschaft übertrug sich direkt auf das Publikum. So ein Festival auf die Beine zu stellen bedeutet viel Arbeit. Ein halbes Jahr wurde auf diese Vorführung hingearbeitet, da das Programm bis auf zwei Stücke komplett neu war, erläuterte Torsten Mihr gegenüber der OP. Nach der Pause gab die Bläserklasse 8c unter der Leitung von Dr. Michael Korte an diesem Festival ihr letztes Konzert als Bläserklasse, da sie sich nach der achten Klasse trennen werden. Das letzte musikalische Ensemble kam in Gestalt der Arolsener Big Band „Smoke Revival Orchestra“ von der dortigen Christian-Rauch-Schule auf die Bühne. Die Verbindung der beiden Schulen entstand durch ein gemeinsames Konzert in der Vergangenheit.

Die Gäste der AWS machten unter der Leitung von Susanne Scheffke mit Liedern wie „Happy“ von Pharrell Williams noch einmal richtig Stimmung in der Halle. Gänsehautfeeling gab es bei dem James-Bond-Titelsong „Skyfall“. Zum krönenden Abschluss gab es noch eine Zugabe mit den Musikern aller vertretenen Gruppen.

von Maik Drossel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr