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Teuflisch gut und einfach himmlisch

Weiberfasching Teuflisch gut und einfach himmlisch

13 Auftritte präsentierten die Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft Momberg während des Weiberfaschings - und begeisterten 200 feiernde Frauen.

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Jung und „Alt“ im Gegensatz: Die „Ranzeminis“ begeisterten 200 feiernde Weiber ebenso wie Dorothee Sack und Eva Maria Schreiner an ihrem „50. Hochzeitstag“ .Fotos: Jonas Hielscher

Momberg. „Wir Frauen zwischen Himmel und Hölle“ hatten sich die Mitglieder der Frauengemeinschaft zum Motto gemacht. Entsprechend zogen Engelchen und Teufelchen durchs Publikum auf die Bühne ein, um den Abend gleich mit einem Augenschmaus beginnen zu lassen.

Unter den Engeln war auch Sabrina Feldmann, die durch den Abend leitete. Tanja Sack und Daniela Burzynski schlossen dem Thema an und führten ein Streitgespräch über „Himmel und Hölle“.

Die jungen Mädchen von den „Ranzeminis“ betraten als erste Tanzgruppe des Abends die Bühne. Die Nachwuchstänzerinnen zeigten einige komplexe Hebefiguren und bekamen zur Belohnung eine extra Süßigkeiten-Medaille. Auch die Tänzerinnen der „Ranzegarde“ zeigten gekonnt ihre Künste. Dass sie schon einiges an Erfahrung mit dem Tanzen mitbringen, bewiesen sie mit umfangreichen Figuren. Bei ihrem Auftritt stimmte einfach alles - und das Publikum tobte. Kein Wunder, dass beide Gruppen eine Zugabe abliefern mussten.

Anja Sack und Katharina Stark debattierten über die Kindererziehung und gaben sich gegenseitig wertvolle Tipps. Die Frauen im Publikum schienen mit dem Thema vertraut: Mehr als einmal ging ein Raunen und Stöhnen durch den Saal.

Die Mombergerinnen zeigten zudem einen Sketch von Loriot: Vier Frauen besuchten die „Jodelschule“ und mussten das legendäre „Jodeldiplom“ ablegen. Es schien so, als wäre der 2011 verstorbene Humorist wieder auf die Bühne zurückgekehrt.

Sandra Friedrich erzählte in ihrer Büttenrede vom Skiurlaub und der Bekanntschaft mit einem jungen Skilehrer. Daniela Burzynski und Michaela Krieger zeigten einen „Biersketch“. Als „altes Tanzmariechen“ trat Evelin Ramb auf, die sich zu ihrer Rede auch noch die „alte Garde“ auf die Bühne holte.

Tanja Sack pries mit dem Klassiker „Er gehört zu mir“ ihren Mann an. Als dieser, gespielt von Pia Stumpf, die Bühne betrat, war aber schnell klar, dass es sich hier um reine Ironie handelte. Ihr Liebhaber zeigte alles andere als die beschriebenen tollen Eigenschaften.

Dorothee Sack und Eva Maria Schreiner kamen mit Gehstock und gebeugtem Rücken auf die Bühne. Sie feierten ihren „50. Hochzeitstag“. Nach kurzer Beschwerde über das Alter fingen die beiden an zu tanzen: Zunächst langsam und bedacht, wie es die Zuschauer erwarteten, dann schnell und wild. Nachdem die Gehstöcke in die Ecke geflogen waren, tanzten die angeblichen Senioren zu fetzigen Liedern, allem voran zu „Kung Fu Fighting“.

Nach der Pause lieferten sich die „Backstreet Boys“, die „Spice Girls“ und die „Dorfrocker“ einen regelrechten „Tanz-Battle“ auf der Bühne, um rauszufinden, wer denn nun die beste Tanzgruppe ist.

von Jonas Hielscher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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