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Tauben fliegen vier Millionen Kilometer

Reisvereinigung Tauben fliegen vier Millionen Kilometer

Die Reisevereinigung Kirchhain ist mit der Flugsaison des vergangenen Jahres sehr zufrieden, was sich auch an den Ergebnissen der Brieftaubenexperten aus der Region zeigt.

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Erster Stadtrat Otmar Bonacker und Vorsitzender Werner Görge (hinten, von links) zeichneten Gerhard Schaub, Gerhard Henkel und Reinhold Wagner sowie Heinz Fahrenbach und Burkhard Back (vorne von links) aus.

Quelle: Alfons Wieber

Stadtallendorf. In der Reisevereinigung Kirchhain sind Züchter aus Emsdorf, Erksdorf, Wiera, Neustadt, Mengsberg und Stadtallendorf organisiert. Bei der Versammlung, bei der rund 80 Prozent der Mitglieder in den Gemeinschaftsräumen der Stadtallendorfer Altstadt anwesend waren, zog Vorsitzender Werner Görge ein Resümee des Jahres.

Erstmals war bei den Alttieren die neue Süd-Ost-Reiserichtung geflogen worden. Der Regionalverband, in dem die Züchter von Niederwalgern, Marburg, Laasphe, Korbach, Stadtallendorf/Kirchhain und Neustadt zusammengefasst sind, hatte diese als neue gemeinsame Reiserichtung vorgeschlagen. Das war für die Tauben, die bisher auf der Frankreich-Süd-West- Richtung eingeflogen waren, insofern ein Problem, da sie jetzt den Weg von Wien nach Hause finden mussten.

Zwischen April und September jeden Sonntag unterwegs

In der Zeit zwischen April bis September waren die Tauben an jedem Sonntag auf die lange Reise geschickt worden. Mit den Auflassorten in Erlangen, Regensburg, Vilshofen, Enns und dem Endflug ab Wien mussten von den Tieren Flugstrecken von bis zu 600 Kilometern zurückgelegt werden. Insgesamt flogen alle Tauben der Züchter zusammengenommen dabei sagenhafte runde vier Millionen Kilometer wieder zurück zum heimischen Schlag.

Die Vogelgrippe stellt nach den Worten von Werner Görge für die Taubenzüchter kein Problem dar. „Unsere Tiere befinden sich grundsätzlich von September bis März aus Witterungsgründen und zum Schutz vor Raubvögeln ausschließlich im Taubenschlag. Eine Ansteckung ist auch deshalb derzeit nicht möglich“, stellte Görge fest. Bei der anschließenden Siegerehrung, die Görge zusammen mit Otmar Bonacker, dem Ersten Stadtrat aus Stadtallendorf vornahm, überreichte er die begehrten Pokale an die Platzierten.

von Alfons Wieber

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