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Tafel erinnert an den "ahlen Schulhoob"

Orientierungspunkt Tafel erinnert an den "ahlen Schulhoob"

Vielen älteren Mombergern ist das stattliche Fachwerkgebäude der alten Momberger Schule noch gut in Erinnerung. Nun, dreieinhalb Jahrzehnte nach deren Abriss, können die wenigsten der jüngeren Bürger und der "Zugezogenen" mit der Bezeichnung "Ahler Schulhoob" noch etwas anfangen.

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Willibald Groß und Jörg Grasse präsentierten die neue Tafel, die ein Stück Momberger Geschichte erzählt.Foto: Timo Stark

Momberg. Momberg. Dies nahm der Heimat- und Verschönerungsverein Momberg zum Anlass, mit einer Informationstafel auf die Geschichte des Platzes hinzuweisen, an der die Schule einst stand.

Mitglieder des Vereins erstellten in den vergangenen Monaten ein Fachwerkgerüst als themenbezogene Halterung für die Hinweistafel. Die dargestellten Informationen hatten die Momberger der reichhaltigen Sammlung von Dorfchronist Kunibert Schmitt entnommen.

Bei den gezeigten Bildern handelt es sich zum einen um einen Ausschnitt aus einem Gemälde des Momberger Malers Hyronimus Lecher und zum anderen um ein Foto aus dem Jahr 1906, das die in 1882/83 errichtete Schule zeigt.

Von 1525 bis 1969 waren auf diesem zentralen Platz - direkt zu Füßen der mächtigen Pfarrkirche St. Johannes des Täufers - die Momberger Schulgebäude angesiedelt. Nachdem die Schule von 1525 zu klein geworden war, befassten sich die Momberger ab 1860 mit einem Neubau. Dieser musste noch bis 1882 warten, da sich die Finanzen der Gemeinde nach dem Bau der Neugotischen Pfarrkirche von 1867 bis 1870 erst wieder erholen mussten. Der in den Jahren 1882/83 erstellte Fachwerkneubau diente bis in das Jahr 1969 als Schulgebäude und Wohnhaus für die Lehrer.

Ortstvorsteher Jörg Grasse und Willibald Groß, Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins, präsentierten die neue Hinweistafel. Ihr Ziel ist es, mit diesem und weiteren Projekte die Geschichte Mombergs an die kommenden Generationen weiterzugeben.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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