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"Suppen braucht das Land"

Interkulturelle Woche "Suppen braucht das Land"

Das Stadtallendorfer Suppenfest ist längst zu einem Publikumsmagneten geworden. Am Sonntag machten sich etwa 200 Besucher mit ihrem Suppenteller auf eine kulinarische Reise rund um die Welt.

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Tänze der alevitischen Gemeinde (linkes Foto) unterhielten die Besucher des Suppenfestes im Jugendzentrum, zu dem am Sonntag rund 200 Besucher gekommen waren, um zu kosten. Fotos: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Das Suppenfest ist zu einem festen Bestandteil der Interkulturellen Woche geworden. Zum vierten Male veranstalteten der Verein Interkulturelle Begegnung in Stadtallendorf (IbiS) gemeinsam mit den Elternbegleiterinnen des Projektes frühstart und der Stadt Stadtallendorf das Fest. Erstmals konnten die Besucher unter der Leitung von Nicole Kapaun, welche in Marburg verschiedene Schulgärten betreut, im Hof des Jugendzentrums eine syrische Gemüsesuppe herstellen.

Kinder und ältere Besucher hatten sichtlich Freude am Schnippeln. Eindrucksvolle Düfte empfingen die Besucher im Jugendzentrum und machten die Auswahl der verlockend aussehenden Suppen schwer. 20 verschiedene Köstlichkeiten warteten auf die Besucher und jeder der 20 Köche brachte am Sonntagnachmittag nicht nur einen Topf mit dampfend heißer Suppe mit. Es gab auch die Rezepte zum Nachkochen gleich dazu.

Bei der reichlichen Auswahl an leckeren Suppen aus verschiedensten Ländern war sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei und so verdeutlichte die Veranstaltung auf eindrucksvolle Weise, dass das Suppenfest Menschen aus unterschiedlicher kultureller Herkunft zusammen bringen kann.

„Ich schätze diese multikulturelle Veranstaltung sehr, die uns die Möglichkeit gibt Suppen aus fremden Ländern zu probieren“, erklärt Besucherin Frida Segendorf.

Vor dem Ansturm auf das Suppenbuffet hatte Bürgermeister Christian Somogyi die Besucher willkommen geheißen. Er erinnerte an die Anfänge der Interkulturellen Woche, die seit1984 Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Interessen ansprechen und zusammenbringen will. Für das dreißigjährige Bestehen, das im nächsten Jahr anstehe, wolle man sich etwas ganz besonderes einfallen lassen.

„Kommen sie ins Gespräch und probieren sie alle Suppen durch“, forderte Claus Schäfer, Vorsitzender des Vereins IBiS, die Besucher auf und verwies auf das weitere Programm der Interkulturellen Woche. Mit der Parole „Löffel in die Hand, Suppen braucht das Land“, gab Nicoleta Gröning vom Projekt frühstart den Sturm auf das Suppenbuffet frei.

Wie in jedem Jahr wählten die Besucher ihre Lieblingssuppe und eine Fachjury mit Alexander Maus vom Spezialitätenrestaurant Germania in Niederklein, Dr. Karsten McGovern und Stefan Kordts vom Projekt frühstart bewerteten die angebotenen Köstlichkeiten.

Rezepte werden im Netz veröffentlicht

Inga Koradin und Nikoleta Grönig vom Projekt frühstart kürten die Sieger. Den Publikumspreis gewann Özden Arslan mit ihrer „Sauren Fleischbällchensuppe. Die Fachjury kürte Bedra Nurrenklidag mit ihrer Hühnersuppe mit Milch und Gemüse zur Siegerin. Platz zwei belegte Maria Koradin mit ihrer Kürbissuppe. Den dritten Platz teilen sich Hilde Gröning (Balsamico Linseneintopf) und Regina Huhn (Cremige Kartoffelsuppe).

Mit einem bunten Rahmenprogramm unterhielten die vhs-Gruppe unter der Leitung von Oksana Walth mit orientalischen Tänzen und die Tänzerinnen der Alevitischen Gemeinde zeigten türkische Volkstänze.

Alle Rezepte sind auf der Internetseite des Landkreises wwww.marburg-biedenkopf.de abrufbar. Die Rezepte des aktuellen Suppenfestes sind dort in den nächsten Tagen abrufbar.

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