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Studenten fragen, Bürger antworten

Einzelhandels-Studie Studenten fragen, Bürger antworten

Anfang Dezember werden die Ergebnisse einer Studie der Hochschule für Verwaltung und Polizei zur Einzelhandelssituation in Stadtallendorf vorgestellt.

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Jennifer Schmitt (links) und Francesca Diepenbroek gehörten gestern zu den Fragestellern. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. An zwei Tagen sind 18 Studenten der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Gießen in Stadtallendorfs Innenstadt unterwegs, gestern und am Donnerstag. Es geht um eine Studie zur Verbesserung des Einzelhandels in der Niederkleiner Straße und der Stadtmitte. Diese Studie wird auf zwei Säulen beruhen: Der Bevölkerungsumfrage und einem Fragebogen, den Stadt und Hochschule an Einzelhändler und Immobilienbesitzer verteilten.

Es gehe bei den Bürgerbefragungen um Einkaufsverhalten, aber auch Wünsche an den Einzelhandel in Stadtallendorf, erläuterte gestern Professor Christian Friedrich im Gespräch mit der OP. Mit dem Rücklauf der Fragebögen der Einzelhändler sei er inzwischen schon „ganz zufrieden“. Die Studenten verteilten sich gestern in der Zeit von 13 bis 18 Uhr auf mehrere Standorte: vom Gesundheitszentrum in der Niederkleiner Straße über das Einkaufszentrum Alter Busbahnhof bis in die Stadtmitte und vor den Discounter „Lidl“. Am Donnerstag sind sie wieder unterwegs, dann sogar bis 20 Uhr.

Die Studentinnen Francesca Diepenbroek und Jennifer Schmitt berichteten der OP gestern Nachmittag von sehr unterschiedlichen Erfahrungen an den jeweiligen Standorten. „Vor dem Rewe-Markt war das Interesse der Bürger bisher besonders gut, in der Stadtmitte ging es eher ruhig zu“, sagte Diepenbroek. Etwa 15 Minuten dauere eine Teilnahme an der umfangreichen Befragung. Die Studenten sind in Umfragetechniken und Auswertung geschult. „Wir brauchen etwa 350 teilnehmende Bürger, um zu repräsentativen Ergebnissen zu kommen“, erläuterte Professor Friedrich. Für die Stadt ist die Studie, die bei diesem Aufwand rund 30000 Euro kosten dürfte, kostenfrei. Anfang Dezember werden die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen öffentlich vorgestellt.

von Michael Rinde

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