Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Straßenbau macht Nahwärme günstig

Bioenergie Straßenbau macht Nahwärme günstig

Rauschenberg bewegt sich in Sachen Bioenergie auf der Überholspur: Schon zum Jahresende könnte die kleine Stadt ein zweites Bioenergiedorf stellen. Gefragt ist jetzt bürgerschaftliches Engagement.

Voriger Artikel
Das „Mekka der Familienforscher“
Nächster Artikel
Jugendliche lassen sich von Mutter zum Drogenkauf fahren

Schwabendorf. Im Stadtteil Josbach gibt es seit Dezember 2010 ein von einer Biogasanlage mit kostenloser und klimafreundlich erzeugter Heizenergie versorgtes Nahwärmenetz, an das derzeit 38 Häuser angeschlossen sind.

In Schwabendorf kann nun eine zweite derartige Anlage entstehen, denn die Schwabendorf Energie GmbH will noch in diesem Jahr in Schwabendorf eine Biogasanlage mit einer Leistung von 420 kW bauen; das ist exakt die Leistung der Josbacher Biogasanlage, die auf dem Hof Staffel steht und die Wärme für 50 Häuser abgeben kann.

Entstehen soll das Biogas-Kaftwerk hinter den Richtung Schöne Aussicht außerhalb der Ortslage erbauten neuen Stallungen des Müllerschen Hofes. Dieser wurde noch von der ersten Generation der aus Frankreich vertriebenen Glaubensflüchtlingen in dem Hugenottendorf gegründet.

„Wir haben 130 Milchkühe, die täglich eine Menge Gülle erzeugen. Die Möglichkeit, diese in einer Biogasanlage zu verwerten und die Chance, uns zur Milchviehwirtschaft mit der stark schwankenden Ertragslage ein weiteres Standbein zu schaffen, haben uns zu dieser Investition bewogen“, erklärte Karsten Müller am Montag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Zum Thema Nahwärmenetze in Rauschenberg gibt es am Donnerstag, 10. Februar, ab 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung für Bürger aus Schwabendorf, Ernsthausen und der Kernstadt. Ein Bremer Planungsbüro wird auszugsweise eine Machbarkeitsstudie vorstellen.

von Matthias Mayer

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr