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Straße fertig, Markt-Neubau beginnt

Stadtallendorf Straße fertig, Markt-Neubau beginnt

Die Straßenbauer haben ihre Arbeit getan. Jetzt schmiegt sich die Straße des 17. Junis an die Bahnanlagen, über einen Minikreisel ist die Zufahrt zur Parkplatzanlage geregelt.

Stadtallendorf. Ein wenig Zeitverzug hat sich beim Straßenbau nahe der Stadtmitte nicht vermeiden lassen. Er fällt aus Sicht der Stadtverwaltung aber nicht weiter ins Gewicht. Seit wenigen Tagen ist nun auch der neue Minikreisel an der Zufahrt zur Parkplatzanlage an der Straße des 17. Junis ebenfalls freigegeben. Trotzdem inzwischen die vorgeschriebenen Schilder stehen, wird der „Mini“ mitunter aber noch ignoriert. Gestern Nachmittag bogen zwei Fahrzeuge innerhalb weniger Minuten lieber gleich links ab, anstatt den vorgeschriebenen Weg durch den Kreisel zu nehmen. Wer auf die verbliebenen Parkflächen möchte, nutzt im Moment eine provisorisch hergerichtete Zufahrt.

Die Straßenbauarbeiten waren der Vorlauf für den Neubau des Edeka-Marktes. Gregor Muth, Prokurist bei Edeka Melsungen und für Standortentwicklung verantwortlich, erwartet, dass Mitte nächster Woche zunächst mit den Gründungsarbeiten begonnen wird. Aufgrund des Untergrundes wird das neue Marktgebäude auf Bohrpfählen ruhen, wie in der Vergangenheit auch der ehemalige Baumarkt. „Derzeit warten wir noch auf eine letzte Genehmigung, damit wir in diesem Bereich bohren dürfen“, sagte Muth gestern. Die Gründungsarbeiten werden etwa drei Wochen andauern, bevor dann der eigentliche Hochbau für den Markt beginnt. Vieles beim Bauverlauf hängt dann von der Härte des näherrückenden Winters ab. „Ich gehe aber davon aus, dass der Markt heute in einem Jahr bereits seit drei Monaten geöffnet haben wird“, prophezeit Gregor Muth.

Kein Zebrastreifen mehr

Mit der provisorischen Zufahrt zur Feuerwehr habe es während des Kreisverkehrs-Baues keine Probleme gegeben, sagt Somogyi. Es habe sich bewährt, dass bei der Planung alle Stellen bis hin zum Kreisbrandinspektor einbezogen gewesen seien. In den nächsten Wochen werden noch Restarbeiten am Fahrbahnrand erledigt. Es fehlen noch Schilder, an der Bahnlinie muss noch eine Hecke gesetzt werden. Außerdem wird bis zur Lieferung der endgültigen Beleuchtung ein Provisiorium eingerichtet. An der Fahrbahn auf dem Weg zur Unterführung ändert sich indessen nichts mehr. Dort befand sich vorher ein Zebrastreifen. „Wir halten ihn für nicht notwendig“, erklärt Somogyi auf Nachfrage der OP. Allerdings werde man die Situation dort beobachten. Die andere Gestaltung des Fahrbahnbelags reicht aus Sicht der Stadtverwaltung aus, um bei Autofahrern Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Bis Ende des Jahres soll die Planung für die Umgestaltung der Verlängerung der Teichwiesenstraße stehen. Sie führt künftig an der Herrenwaldhalle vorbei.

von Michael Rinde

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