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Stefan Heck überzeugt nicht alle

Amöneburger Stadtparlament Stefan Heck überzeugt nicht alle

In kleinerer Besetzung mit fünf neuen Mitgliedern und zwei neuen Fraktionsvorsitzenden tagte erstmals das Amöneburger Stadtparlament.

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Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg (links) und der neue Stadtverordneten-Vorsteher Stefan Heck (rechts) führten sechs Stadträte in ihr Amt ein.

Quelle: Michael Rinde

Roßdorf. Nur bei konstituierenden Sitzungen hat der Bürgermeister als Einladender das erste Wort. Amöneburgs gerade im Amt bestätigter Rathauschef Michael Richter-Plettenberg (SPD) betonte, dass er die vergangenen fünf Jahre, in denen es keine festen Mehrheiten gab, als „sehr konstruktives Miteinander“ empfunden habe. Er formulierte damit einen Appell zur Fortsetzung der Sachpolitik.

Rudolf Rhiel (FWG) übernahm dann die Leitung der Wahl des Stadtverordneten-Vorstehers: Stefan Heck hat Wolfgang Rhiel (beide CDU) erwartungsgemäß als Stadtverordnetenvorsteher abgelöst. Allerdings bekam Heck bei seiner Wahl einen Dämpfer. Auf Antrag der SPD-Fraktion stimmten die anwesenden 21 Stadtverordneten geheim ab. Heck bekam 14 Ja-Stimmen, 5 Stadtverordnete stimmten mit Nein, 2 enthielten sich. Zu Stellvertretern wurden Rita Hörl-Eberl (SPD), Rudolf Rhiel, Peter Greib (AWG) und Wolfgang Rhiel einstimmig gewählt.

Heck, in der vergangenen Legislaturperiode CDU-Fraktionsvorsitzender, nahm das Ergebnis gelassen hin und versprach: „Ich möchte mit meiner Arbeit auch diejenigen überzeugen, die mich jetzt nicht gewählt haben.“

von Michael Rinde

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