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Steel-Drum-Sound in der Kirche

Kulturtage Steel-Drum-Sound in der Kirche

Komponist Glenn McClure hat für „A Carribean Mess“ Liturgien mit lateinamerikanischer Musik verbunden. 200 Zuhörer erlebten das Werk in der Stadtallendorfer Stadtkirche mit.

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Der Marburger Chor „Joy of life“, das Steeldrum-Orchester „Bäng Bäng“ aus Dortmund und Solistin Sopranistin Felicia Friedrich begeisterten das Publikum. Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Getragen vom Marburger Chor „Joy of life“ unter der Leitung von Jean Kleeb, den einzigartigen und exotischen Klängen der Steeldrums und der herausragenden Sopranistin Felicia Friedrich erlebten Besucher am Samstagabend in der Stadtkirche einen unvergesslichen Abend. Minutenlanger Applaus, stehende Ovationen und ein restlos begeistertes Publikum standen am Ende des zweistündigen Konzerts „A Carribean Mess“. Es ist Teil der Kunst- und Kulturtage. Mit nicht enden wollenden Beifall feierten die Besucher die 70 Sängerinnen und Sänger des Chores „Joy of Life“, das Steeldrum-Orchester „Bäng Bäng“ aus Dortmund und Solistin Felicia Friedrich aus Mühlheim, die in Marburg durch die Aufführung des „Sacred Concert“ von Duke Ellington mit dem Chor „Joy of Life“ bekannt geworden ist. Der im Staat New York lebende amerikanischen Komponist und Musiklehrer GlennMcClure schrieb den größten Teil seiner Karibischen Messe im Jahre 1997. In „A Caribbean Mess“ hat Glenn McClure traditionelle Texte der Liturgie und Gebete des Heiligen Franziskus von Assisi mit Musiktraditionen aus Lateinamerika und Afrika verquickt und so vereint sich darin die lateinamerikanische Kultur mit dem geistigen Vermächtnis des mittelalterlichen Heiligen Franz von Assisi. Mit „Gloria Adios“ hatten sich der Chor „Joy of life“ zu Beginn des Konzertes beeindruckend dem Publikum vorgestellt.

Pfarrerin Andrea Wöllenstein, selbst Mitglied des Chores, führte mit vielen interessanten Informationen durch das Programm. Mit „Unchained Melody“ zogen dann die Mitglieder des Steeldrum-Orchesters „Bäng Bäng“ unter der Leitung von Jürgen Lesker und Martin Buschmann, musizierend in die Stadtkirche ein. Der einzigartige Klang einer Steeldrum, der am Samstagabend wohl zum ersten Mal in der Stadtkirche zu hören war, erinnert mit seinem samtigen, weichen Ton an einen Mix aus Glockenspiel und Vibraphon (die OP berichtete über das Marburger Konzert auf „Kultur“).

Eine Überraschung erwartete die Besucher beim Verlassen der Kirche. Dort empfing der Chor „Joy of life“ die Besucher musikalisch mit zwei weiteren Zugaben.

von Karin Waldhüter

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