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Start mit nachdenklichen Klängen

Kunst- und Kulturtage Start mit nachdenklichen Klängen

Die Auftaktveranstaltung der 23. Kunst- und Kulturtage im Jugendzentrum war gleich ausverkauft. Das Vokalensemble "Cantamus" hat eine große Fangemeinde.

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Unter Leitung von Carmen Dönges trat „Cantamus“ am Freitagabend im Café Babylon auf.

Quelle: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Das „volle Haus“ freute sowohl die Organisatoren der Kunst- und Kulturtage als auch das Vokalensemble „Cantamus“. Es steht unter der Leitung von Carmen Dönges und trat im Cafe Babylon des Stadtallendorfer Jugendzentrums zur Eröffnung auf. Bereits im Jahr 2013 hatte „Cantamus“ bei den Kunst- und Kulturtagen Vielfalt, Qualität und Ausdruckskraft gezeigt.

„Cantamus“ bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt einfach „Wir singen“. Dahinter stehen elf junge Sängerinnen und Sänger aus Stadtallendorf und Umgebung, deren Chor sich unter anderem auch dadurch auszeichnen, dass er meist vierstimmig singt. Neben der Leiterin Carmen Dönges gehören Tanja Balzer, Daniela Forst, Sina Göbel, Franziska Sack, Maria-Christina Zäh, Jürgen Berkei, Matthias Krieg, Andre Schlipp, Heinz Jürgen Schmitt und Matthias Balzer, der am Freitagabend leider verhindert war, zum Ensemble.

"Breit gefächertes Programm"

„Cantamus“ ist kein Gesangverein im üblichen Sinn. Die Mitglieder kommen ohne feste Probenzeiten aus und treffen sich unregelmäßig zu Hause zum Singen, Musizieren und Unterhalten.

Die Besucher drängten sich im engen Café Babylon, als Bürgermeister Christian Somogyi zusammen mit der Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub und dem Ersten Stadtrat Otmar Bonacker die Kunst- und Kulturtage offiziell eröffnete. Für ihn war die Veranstaltung auch ein Indiz für den Stellenwert, den Kunst und Kultur in der multikulturellen jungen Stadt im Grünen aufweisen. „In den nächsten sechs Wochen erwartet uns ein breit gefächertes Programm. Es ist für alle Gruppierungen und Altersgruppen etwas dabei“, betonte Somogyi. Er forderte zum Kommen und Mitmachen auf.

Ein Konzert in Clubatmosphäre kündigte Heinz-Jürgen Schmitt, Sprecher von „Cantamus“ und Moderator des Abends, an. „Wir freuen uns riesig, dass wir die Kunst- und Kulturtage in dieser tollen und zwanglos familiären Umgebung eröffnen dürfen“, begrüßte er das Publikum und stellte gleichzeitig die Mitglieder des Vokal-Ensembles vor.

Zum Teil als Chor, aber auch als Solisten sangen die zehn Sängerinnen und Sänger mit und ohne Instrumentalbegleitung zu Beginn melancholische, anheimelnde und Wärme erzeugende Lieder, denen viele der Gäste mit geschlossenen Augen folgten. Aber auch von Kontrasten lebte das gebotene rund zweistündige Programm. Über die gesamte musikalische Bandbreite bot „Cantamus“ von esoterisch angehauchten Liedern im gregorianischen Stil bis hin zu raubeinigen Seemannssongs wie „What shall we do with the drunken sailor“ etwas für alle Geschmacksrichtungen.

Ein Genuss für die Zuhörer waren das „Fragile“, der Sting-Song zum 11. September 2001, oder auch das bekannte „Halleluja“, das auch auf vielen Hochzeiten zum Standardrepertoire gehört.

von Alfons Wieber

Weitere Termine und Kartenvorverkauf

Die nächsten Termine: Die Kunst- und Kulturtage laufen bis zum 20. Juni. Als nächste Veranstaltungen steht beispielsweise die Theateraufführung des Kindergartens St. Michael am Dienstag, 12. Mai, an. In der Stadthalle wird um 14 und um 16 Uhr das Stück „Der Räuber Hotzenplotz“ gespielt. Im vergangenen Jahr unterhielten Kinder und Erzieherinnen in Stadtallendorf damit bereits ein großes Publikum. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für einen Anbau an den Kindergarten wird jedoch gebeten.

Am Samstag, 16. Mai, gastiert ab 19.30 Uhr Kabarettist Arnulf Rating mit dem Programm „Ganz im Glück“ in der Stadthalle. Karten gibt es bei den Vorverkaufsstellen des Kulturkreises Stadtallendorf.

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