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Stadtallendorfer gewinnt Wahl in Gersfeld

Entscheidung Stadtallendorfer gewinnt Wahl in Gersfeld

Seit zehn Jahren lebt Steffen Korell in Gersfeld. Seine Wurzeln hat er aber im alten Dorf in Stadtallendorf.

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Steffen Korell hat die Bürgermeisterwahl in Gersfeld überraschend klar gewonnen. Archivfoto

Stadtallendorf. Nach einer außerplanmäßig stattgefundenen Bürgermeisterwahl in Gersfeld ist der Ex-Stadtallendorfer Steffen Korell (CDU) am Sonntag dort zum neuen Bürgermeister gewählt worden. Obwohl viele Insider in Rhöner Kurstadt und ihrem Umfeld mit einer Stichwahl gerechnet hatten war das Rennen um den Rathausposten damit bereits am Sonntagabend entschieden.

Der CDU-Kandidat siegte mit 63,5 Prozent der Stimmen der rund 4500 Wahlberechtigten gleich im ersten Wahlgang und lag damit mit weitem Abstand vor seinen beiden Mitbewerbern. Bei einer Wahlbeteiligung von 65,4 Prozent erhielt der SPD-Mann Rolf Banik 26,5 Prozent. Der parteilos angetretene Uli Dickas lag am Ende bei 9,9 Prozent. Zu den ersten Gratulanten hatte auch Bernd Woide, Landrat des Landkreises Fulda gehört, der dem neuen Bürgermeister zu seiner fast Zweidrittelmehrheit als einem tollen Vertrauensbeweis der Bürger für ihren neuen Bürgermeister gratulierte.

Seine familiären Wurzeln hat Steffen Korell in der Altstadt von Stadtallendorf. Der 30-jährige, der seit rund 10 Jahren im Gersfelder Ortsteil Sparbord wohnt, ist Jurist und arbeitet derzeit noch in einer Gerfelder Anwaltskanzlei. Die Bürgermeisterwahl war notwendig geworden, weil der ehemalige Amtsinhaber Peter Wolf, dem alle fünf im Stadtparlament vertretenen Parteien Unfähigkeit und Faulheit vorgeworfen hatten, vor vier Monaten seiner drohenden Abwahl zuvorgekommen und von sich aus zurückgetreten war. Neben der Sanierung der Gemeindefinanzen als vordringlichstem Ziel will Steffen Korell Gersfeld vor allem als Gesundheitsstandort und zusammen mit den Ortsteilen als attraktives Urlaubsziel etwa für Wanderer sowie Flug-, Rad- und Skisportler ausbauen und besser bekannt machen.

von Alfons Wieber

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