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Stadtallendorfer Spende hilft AWO-Heim in Sachsen

Flutopfer-Hilfe Stadtallendorfer Spende hilft AWO-Heim in Sachsen

Mitglieder des Stadtallendorfer AWO-Ortsvereins brachten eine Spende von 4000 Euro für das Außengelände eines Mutter-Kind-Heims nach Grünhain.

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Kinder, die im Erholungsheim zu Gast waren und die AWO-Verantwortlichen stehen an einem Bagger in Grünhain. Privatfoto

Stadtallendorf. Die Flutkatastrophe in Ost- und Süddeutschland hat die ganze Republik bewegt. Im AWO-Ortsvereins-Vorstand war schnell klar, dass auch er helfen will, möglichst unmittelbar und zielgerichtet. Vorsitzender Helmut Heyn und das Vorstandsteam begannen eine intensive Suche nach einer entsprechend betroffenen Einrichtung.

Ihre Wahl fiel letztlich auf das Mutter-Kind-Kurheim in Grünhain. Am 2. Juni war es geschehen, da verwandelte sich der Fischbach in einen reißenden Fluss. „Eigentlich ist er nur ein Rinnsal, das durch das Freigelände des Heimes fließt“, sagt Helmut Heyn. Das Freigelände gleicht wohl eher einem Park. Viele Angebote des Erholungsheimes, das auch zur AWO gehört, fanden dort statt. Nach der kleinen Flut musste das gesamte Programm in die Innenräume verlegt werden. Das soll sich schon wieder ändern.

Das Mutter-Kind-Heim hat wohl keine Aussichten auf öffentliche Zuschüsse und brauchte schnelle finanzielle Hilfe. Darum fiel die Wahl des Stadtallendorfer Ortsvereins dann auch auf das Heim. Wie dringend die Spende war, zeigte sich bei der Anfkunft der Stadtallendorfer Vorstandsdelegation. Am gleichen Tag begannen vor Ort die Bauarbeiten zur Wiederherstellung des Erholungs-Biotops.

Exakt 4000 Euro überbrachten die Stadtallendorfer in dem kleinen Ort. Damit werden vor allem Baufirmen bezahlt.

Auf das Erholungsheim in Grünhain und dessen Problem kamen die Stadtallendorfer durch Vermittlung des AWO-Landesverbands. Die Fahrt nach Grünhain zahlten die Stadtallendorfer selbst. „Uns war es wichtig, dass wirklich jeder Euro direkt ankommt“, betont Vorsitzender Helmut Heyn. Der Spendenbetrag stammt von geringen Überschüssen, die sich bei AWO-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren ergeben. „Für solche Fälle ist der Topf gedacht“, sagt Heyn, dem Hilfe innerhalb der „großen AWO-Familie“ wichtig war.

Schon bei der Flutkatastrophe 2002 spendete der Stadtallendorfer Ortsverein, seinerzeit aber über die Organisation „AWO International“.

von Michael Rinde

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