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Die "Feuerschweinchen" gehen an den Start

Bambini-Feuerwehr Die "Feuerschweinchen" gehen an den Start

„Feuerschweinchen“, so nennen sich die Mitglieder der Bambini-Feuerwehr Schweinsberg, die jetzt gegründet worden ist und langfristig die Zukunft der Einsatzabteilung sichern soll.

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Die „Feuerschweinchen“ sind mit einer kleinen Feier gegründet worden.

Quelle: Karin Waldhüter

Schweinsberg. Gegründet wurde die Bambini-Wehr während eines fröhlichen Festes. Sechs Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren hatten Interesse gezeigt. Ein qualifiziertes Team um Jugendfeuerwehrwart Falk Meier betreut die Gruppe, die sich einmal im Monat trifft. Unterstützung erhält Meier von Julia Kleinert, Caroline Siebert, Anna Fuchs und Tanja Glitzenhirn.

Der Jugendwart geht davon aus, dass die Gruppe nach ihrer Gründung schnell weiter wachsen wird. Die Bambini-Feuerwehr ist eigenständig. Sie versteht sich als Vorbereitungsgruppe für die Jugendfeuerwehr. Die Kinder treffen sich immer am ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr. Auf spielerische Art und Weise werden sie an die große Bandbreite der Feuerwehrtechnik herangeführt und erfahren eine altersgerechte Brandschutzerziehung. Ebenfalls wird der Umgang mit Erster Hilfe vermittelt und die Gemeinschaft beim Kochen und Basteln erlebt.

Zahlreiche Gäste aus der Politik gaben der Gründung Gewicht und alle Redner waren sich einig, dass die Bambini-Feuerwehr ein Pfeiler ist, der in den kommenden Jahren hilft die erforderliche Mannschaftsstärke der Wehren in Stadtallendorf sicherzustellen. Während des offiziellen Teils der Veranstaltung gab es viel Lob für die Arbeit der Schweinsberger Jugendfeuerwehr und Unterstützung in Form von Spendenschecks. Der Vorsitzende der Feuerwehr, Thomas Fleischhauer, freute sich, dass Schweinsberg, nach der Kernstadt mit der Gründung der „Löschbären“ nun als zweiter Stadtteil nachrücke.

Viel Lob für originellen Namen

Bürgermeister Christian Somogyi bezeichnete die Gründung als logische Folge der guten Jugendarbeit in Schweinsberg. Es gehe im Wesentlichen um Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und darum, dass die Kinder für ihr ganzes Leben lernten, betonte Somogyi. Er überreichte neben Spenden im Namen der Stadt eine Wasserspritze an die Jugendfeuerwehr.

Es stehe außer Frage, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr sei, betonte Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub. „Ich weiß, wie schwer es ist Nachwuchs zu finden und halte es für eine gute Idee, die Bambini an die Feuerwehrarbeit heranzuführen“, sagte sie und freute sich über den „originellen und passenden“ Namen der Bambini-Feuerwehr. „Es ist ein Glücksfall, wenn die Feuerwehr vor Ort so gute Jugendarbeit hat“, erklärte auch der erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow. „Eine Freizeitgestaltung in der Feuerwehr ist schöner, als die Zeit mit Facebook auf der Couch zu verbringen“, unterstrich er. „Schweinchen bringen Glück, insofern passt die Namenswahl“, sagte Zachow.

Langfristig werde die Kinderfeuerwehr gebraucht, denn es werde nicht ohne gehen, betonte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer. Die Gründung der zweiten Stadtallendorfer Bambini-Feuerwehr zeige, dass eine gute Zusammenarbeit stattfinde, unterstrich der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Heiko Paul. „Hier läuft es richtig rund“, lobte er.

Bei der Gründung der „Löschbären“ in Stadtallendorf habe er für die heutige Veranstaltung eine Vorankündigung machen können, erinnerte Stadtbrandinspektor Uli Weber. Eine Vorankündigung würde er heute gerne gleich wieder machen, doch ihm sei noch keine weitere Gründung bekannt. „Schauen wir, was das Jahr bringt“, sagte er. Zu den „Feuerschweinchen“ gehören: Madita-Emilia Hahn, Louisa-Elisabet Freiin Schenck zu Schweinsberg, Silias-Robert Freiherr Schenck zu Schweinsberg, Amelie Heusinkveld, Lisandro Lang und Luis Velmeden de Oliveira.

von Karin Waldhüter

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