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Unerlaubter Waffenbesitz bestätigt sich

Polizei durchsucht Privatwohnungen Unerlaubter Waffenbesitz bestätigt sich

In Stadtallendorf durchsuchten mehr als 30 Polizisten zwei Privat­wohnungen. Der Verdacht lautet auf „Verstoß gegen das Waffengesetz“.

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30 Polizisten und auch Suchhunde waren am Mittwochmorgen in Stadtallendorf im Einsatz. Sie durchsuchten zwei Privatwohnungen im DAG-Wohngebiet.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Jede Menge Aufmerksamkeit erzeugten die zahlreichen Polizeiwagen, die am Mittwochmorgen durch das DAG-Gebiet in Stadtallendorf fuhren. Einige Anwohner schauten den Wagen verunsichert hinterher. In der Havelstraße hielt der Tross vor einem Privathaus. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zum Gebäude.

Der Verdacht des unerlaubten Waffenbesitzes steht im Raum, teilte Polizeipressesprecher Martin Ahlich auf OP-Nachfrage mit. Den Ermittlern habe in diesem Fall eine Anzeige vorgelegen, der sie nun nachgegangen seien. Über das Ergebnis der Durchsuchung kann nur die Staatsanwaltschaft in Marburg Auskunft geben.

Diese teilte auf Anfrage mit, dass die mehr als 30 Polizisten und auch Polizeisuchhunde vor Ort zusätzlich zu den beiden Privatwohnungen ein größeres Areal nach einem möglichen Waffenversteck durchsucht hätten. „Hier geht es aber nicht um Sprengstoff oder Ähnliches. Es hat zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bevölkerung vorgelegen“, erklärte Staatsanwalt Ulf Frenkler. Am Abend bestätigte Staatsanwalt Nicolai Wolf, dass Beweismittel bei der Durchsuchung sichergestellt werden konnten. Um was für welche es sich handelt, dazu machte er gegenüber der OP keine Angaben.

von Dennis Siepmann und Katja Peters

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