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Kreuzung bei Niederklein ist wieder freigegeben

Umleitungen beendet Kreuzung bei Niederklein ist wieder freigegeben

Zwei Monate mit Umleitungen und manchem ­Ärger für Anlieger sind beendet. Am späten Freitagnachmittag hob Hessen Mobil die Sperrungen an der Ampel am Niederkleiner Ortseingang auf.

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Die Ampel zeigt Rot, der Querverkehr darf fahren. Als die neu hergerichtete Kreuzung freigegeben wurde, war es schon dunkel.

Quelle: Michael Rinde

Niederklein. Kollektives Aufatmen in Niederklein, aber auch bei allen anderen Pendlern in der Region Stadtallendorf. Die Bauarbeiten an der Kreuzung aus der Bundesstraße 62 und Landesstraße 3290 sind am Freitag weitgehend abgeschlossen worden.

Am späten Nachmittag gab die Behörde Hessen Mobil, die die Arbeiten geplant und überwacht hatte, die Kreuzung frei. Auf der Bundesstraße 62 war die Durchfahrt während der Bauarbeiten von Baustellenampeln geregelt worden.

Busfahrplan wird später umgestellt

Die Landesstraße war hingegen komplett gesperrt (die OP berichtete mehrfach).
Am Freitag bestand zunächst noch die Gefahr, dass sich die Arbeiten noch einmal um einige Tage verzögern könnten. Einsetzender Regen hatte zu Verzögerungen bei letzten Arbeiten an Dehnungsfugen geführt. Am Ende gelang es aber doch, das selbstgesteckte Ziel der Verkehrsfreigabe an diesem Tag zu erreichen.

Die Arbeiten betrafen gleich zwei Ampelanlagen und den Fahrbahnbelag samt Verkehrsinseln. Seit Mitte September wurden die Ampel an der Kreuzung der Bundesstraße 62 (Kirchhainer Straße/Lehrbacher Straße) mit der Landesstraße 3290 (Allendorfer Straße/Am Bornhäuschen) in der Ortsdurchfahrt von Niederklein sowie die Ampel an der Kreuzung der L 3290 (Am Bornhäuschen) mit der K 94 (An der Haupstraße) und der Straße auf der Gansweide im Ortskern von Niederklein umgebaut.

Wer mit dem Bus fährt braucht allerdings noch drei Tage länger Geduld: Hessen Mobil erklärte am Freitag auf Nachfrage der OP, dass noch bis einschließlich Montag der Baustellen-Fahrplan weiterläuft. Erst dann gilt wieder der gewohnte Fahrplan wie zu den Zeiten vor der Baustellen-Einrichtung.

Dies erläuterte Hessen-Mobil-Sprecherin Bettina Amedick. Noch eine Besonderheit gilt in den nächsten etwa zwei Wochen: Die Ampelanlage, die mit modernster Steuerungstechnik ausgestattet ist, wird vorerst nur nach festen Zeiten geschaltet.

Anlieger sind von Schleichverkehr erlöst

Die für die verkehrsabhängige Ampelschaltung nötigen Induktionsschleifen müssen noch in den Fahrbahnen verlegt werden, wie Hessen-Mobil-Sprecherin Sonja Lecher gegenüber dieser Zeitung erklärte.  Hessen Mobil wollte aber mit der Freigabe der Kreuzung aus Rücksicht auf die leidgeplagten Anlieger und Autofahrer nicht länger warten. Während dieser Restarbeiten kann es immer wieder zu kleineren Behinderungen im Kreuzungsbereich kommen.

Zeitgleich ist außerdem die ­Ampelanlage an der Kreuzung „An der Hauptstraße/Auf der Gansweide/Am Bornhäuschen“ zu einer reinen Fußgängerampel umgebaut worden. Auch diese Umbauarbeiten sind beendet, die Ampel sollte ebenfalls im Laufe des Freitagnachmittags wieder eingeschaltet werden. Insgesamt waren für die Bauarbeiten Kosten von 120 000 Euro veranschlagt, die sich Bund und Land geteilt haben.

Während der zweimonatigen Bauarbeiten hatten sich Bewohner von eigentlich nur für den Anliegerverkehr freigegebenen Straßen immer wieder über Auto- und Lastwagenfahrer beklagt, die Schleichwege suchten. Polizei und Ordnungsbehörde nahmen verstärkt Kontrollen vor. Es kam zu beschädigten Mauern und Zäunen von Bewohnern, wie zum Beispiel in der Straße Auf der Hardt, wie die OP berichtete.

von Michael Rinde

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