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Gute Zeiten und schlechte Zeiten

Jürgen Henkel feiert Jubiläum Gute Zeiten und schlechte Zeiten

25 Jahre im Dienst für die Bürger Stadtallendorfs: Dank und Anerkennung gab es für den Baubetriebshofleiter Jürgen Henkel während einer kleinen Feier im Rathaus.

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Lob, Anerkennung und eine Urkunde gab es zum Jubiläum: Jürgen Henkel (Dritter von links) nahm im Beisein von Ehefrau Jutta (Zweite von rechts) Glückwünsche entgegen von Michael Massa (von links), Bürgermeister Christian Somogyi, Peter Sauer und Wigbert Feldpausch.

Quelle: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Als Landschaftsgärtner wurde Jürgen Henkel vor einem Vierteljahrhundert zur Verstärkung des Bauhofteams eingestellt. Nach einer Zeit als Vertreter des Vorarbeiters der Gärtnerkolonne übernahm er am 1. Juli 2004, zunächst kommissarisch für ein Jahr, die Einsatzleitung des Baubetriebshofes und damit die Organisation und Koordination der vielschichtigen Aufgaben, die in einer Kommune täglich abgearbeitet werden müssen. Seit dem 1. Juli 2005 übt er das Amt der Einsatzleitung des Baubetriebshofes auf Dauer aus.

Seine Ausbildung absolvierte Henkel von 1979 bis 1982 bei der Firma Bonacker in Marburg, für die er bis 1984 als Geselle weiter tätig war. Von 1984 bis 1992 arbeitete der Jubilar Henkel für die Firma Kreißl in Stadtallendorf.

Während einer kleinen Feierstunde im Magistratszimmer des Rathauses gratulierte Bürgermeister Christian Somogyi, dankte für die gute Zusammenarbeit und wünschte, dass diese in der bisherigen Qualität weitergehe und sprach auch im Namen des Magistrats seinen Dank und Anerkennung in Form einer Urkunde und eines Präsentes aus.

Ebenfalls gratulierten Peter Sauer, Betriebsleiter des Stadtallendorfer Eigenbetriebes Dienstleistungen und Immobilien (DuI), sein Stellvertreter Wigbert Feldpausch, Personalchef Freddy Greib und Michael Massa für den Personalrat. „Ich finde es toll, wie das Team und Sie Tag und Nacht zur Verfügung stehen“, stellte Sauer heraus und erwähnte in dem Zusammenhang die Winterarbeit und beschrieb das Bild, das der Baubetriebshof nach außen abgebe. „Die tägliche Arbeit, daneben Sonderaufgaben, oder nachts um vier noch beim Weinfest aufräumen, es gibt viele Arbeiten, die sieht keiner“, unterstrich Wigbert Feldpausch.

Henkel dachte darüber nach, aufzuhören

Bürgermeister Somogyi würdigte die Ruhe und nötige Akzeptanz, die der Jubilar im Umgang mit den Bürgern, auch in schwierigen Situationen und bei Diskussionen, zeige. Besonders hob Somogyi die Planung und Eröffnung des neuen Baubetriebshofes hervor. „Darauf sind wir stolz“, erklärte der Bürgermeister.

Als Henkel seine Arbeit aufnahm verfügte der Baubetriebshof über 32 Festangestellte und 30 ABM-Kräfte. Heute hat der Bauhof 29 Mitarbeiter und kommt ohne ABM-Kräfte aus. Es brauche technische Unterstützung und Leistungen, die dazugekauft werden müssten, um alle Aufgaben zu erledigen, so Somogyi, der die guten Leistungen des gesamten Mitarbeiterteams hervorhob.

Der Jubilar erinnerte an seinen Werdegang. „Es gab gute und schlechte Zeiten - und auch den Gedanken, aufzuhören“, erklärte der 53-jährige Schwabendorfer. Als 2003 die Stelle zum Einsatzleiter des Baubetriebshofes ausgeschrieben worden sei, habe seine Frau Jutta die Bewerbung geschrieben. Er habe nur noch unterschreiben müssen.

„Dann nahm alles seinen Lauf“, so Henkel und betonte den Rückhalt der „Mannschaft vom Bauhof“ und die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Vom Friedhof bis hin zu Ereignissen wie eine Zertrümmerung auf dem Spielplatz - oft gelte es ad hoc einzuspringen. Und jedes Jahr werde darüber nachgedacht, wo Einsparungen möglich seien. Das sei besonders im Vorfeld der Bürgermeisterwahl so gewesen, sagte Jürgen Henkel.

von Karin Waldhüter

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