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Grüner Verkehrsminister hat das Heft in der Hand

Autobahn 49 Grüner Verkehrsminister hat das Heft in der Hand

Sechs Jahre und 105 Tage nach dem Ersten Spatenstich zum Weiterbau der Autobahn 49 zwischen Neuental und der Einmündung der Straße in die Autobahn 5 bei Gemünden/Felda steht die Finanzierung für alle drei noch zu bauenden Teilstücke – unter Vorbehalt.

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Die Initiative „Pro A 49“ sehnt die Fertigstellung der A 49 herbei. Noch fehlt das Baurecht. Archivfoto: Bernd Schoelzchen

Quelle: Bernd Schoelzchen Kassel Deutsch

Stadtallendorf/Berlin. Letztlich gab es am Mittwoch während der letzten Sitzung des Haushaltsausschusses in dieser Legislaturperiode einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und SPD zu der nicht unumstrittenen ÖPP-Finanzierung der A49. „Gute­ Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) sowie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) haben dazu geführt, dass heute der Bundestag grünes Licht gegeben hat“, stellte der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol zufrieden fest.

Der Ball liegt für ihn nun bei der hessischen Landesregierung. Dem hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr ist es bislang nicht gelungen, sich mit einer Familie auf eine Entschädigungsleistung zu einigen, die an der A-49-Trasse Waldflächen besitzt. Ohne die Einigung gibt es kein Baurecht im südlichen Abschnitt der Straße. Ressortchef ist Tarek Al ­Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), dessen Partei den Weiterbau der A49 entschieden ablehnt.

Wer auf die A49 angewiesen ist, wird sich möglicherweise­ noch lange in Geduld üben. müssen. Warten ist überhaupt das Markenzeichen dieser Straße. Am Weiterbau der A 49 wurde 28 Jahre lang geplant. 17 Jahre lang gab es völligen Stillstand. Und der Baufortschritt seit dem Baustart von sechs Jahren und drei Monaten ist eher dürftig zu nennen. Und das für eine Straße, deren Linienführung schon in den frühen 60er-Jahren in den Landkarten des Landkreises Marburg verzeichnet war.

von Matthias Mayer

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