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Genügend Bauinteressenten gibt es bereits

Neubaugebiet Niederklein Genügend Bauinteressenten gibt es bereits

Dem Niederkleiner Ortsbeirat liegt ein Entwurf vor, wie das geplante Neubaugebiet „Am Holzweg“ aussehen soll. Schon im kommenden Jahr könnten Interessenten Grund­stücke kaufen.

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Niederklein. 25 neue Bauplätze, jeweils zwischen 500 und 600 Quadratmeter groß, sieht der  Bebauungsplanentwurf der Verwaltung vor. Aktuell gibt es mindestens ebenso viele Bewerber wie Grundstücke, berichtete Ortsvorsteher Hartmuth Koch bei der ersten Sitzung des Ortsbeirats in diesem Jahr.

Das Gelände des geplanten Neubaugebiets „Am Holzweg“ ist bereits im Besitz der Stadt, es schließt in südöstlicher Richtung an die letzten Grundstücke der Straßen „Auf der Schindkaute“ und „Homberger Weg“ an. Von beiden Seiten sind dem Entwurf zufolge Zufahrten vorgesehen. Im Neubaugebiet selbst sollen alle Grundstücke durch eine Ringstraße erreichbar sein. Wann genau mit dem Bau begonnen werden kann, sei laut Fachbereichsleiter Klaus Hütten noch nicht ganz abzusehen, da unter anderem noch ein Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans laufe. Ziel sei es, das Gebiet im kommenden Jahr zu erschließen, sagte Hütten auf Nachfrage dieser Zeitung. Danach könnten die Grundstücke erworben werden.

Eine erste Diskussion im Ortsbeirat deutete allerdings an, dass an mancher Stelle noch Gesprächsbedarf besteht – beginnend bei der Größe der einzelnen Bauplätze. „Wenn du attraktiv sein willst, dann kommst du mit 500 und 600 Quadratmetern nicht weiter“, befand der Niederkleiner Stadtverordnete Winand Koch (FDP). Dem stimmte auch der Ortsvorsteher zu: „Es ist sicherlich sinnvoll, kleinere und größere Grundstücke im Wechsel anzubieten“, sagte Hartmuth Koch, der weiterhin die Entwässerung als Problem ansieht. Einige Hauseigentümer in der Nähe des Neubaugebiets hätten in der Vergangenheit bei Unwetter über vollgelaufene Keller geklagt. Es sei deshalb wichtig, über die genaue Positionierung des Regenrückhaltebeckens und womöglich größere Kanalrohre zu beraten.

Auch die Breite der neuen Straße, die im Entwurf teilweise mit gerade einmal vier Metern bemessen ist, stößt auf Kritik. „Das wäre nicht optimal gelöst. Es beruhigt zwar den Verkehr, aber macht es im Notfall auch schwierig, mit einem Krankenwagen durchzukommen“, warf Hartmuth Koch ein. Nicht zuletzt betonte der Ortsbeirat, der schmale Weg zwischen den bereits bebauten Grundstücken und dem geplanten Neubaugebiet müsse erhalten bleiben.

Behinderungen durch wildes Parken

In der Sitzung spielte aber auch noch die Verkehrssituation an verschiedenen Stellen des Orts eine Rolle. Ortsvorsteher Koch stellte insgesamt acht Anliegen vor, die von Niederkleinern im Vorfeld an ihn herangetragen wurden. Auffällig dabei: In vielen Fällen sorgen parkende Autos für Behinderungen im Verkehr, in der Schweinsberger Straße, im Radebachweg und in der Einbahnstraße zum Friedhof. „Das Problem ist im Allgemeinen, dass die Anlieger zu wenige Parkplätze auf ihren Grundstücken haben“, sagte Koch. So parkten viele ihr Auto am Straßenrand oder auf dem Bürgersteig. Welche Möglichkeiten es zur Behebung dieser Problematik gibt, beispielsweise die Einrichtung von Halteverboten oder auch neuen öffentlichen Parkplätzen, soll nun diskutiert werden.

von Yanik Schick

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