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Fest für die Kleinen ist großer Erfolg

Kinder-Europafest Fest für die Kleinen ist großer Erfolg

Fast acht Stunden lang gab es am Samstag in weiten Teilen des Stadtallendorfer Heinz-Lang-Parks Programm für Kinder.

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Kinder und Eltern verfolgen das Geschehen auf der Bühne an der See-Terrasse im Park. Fotos: Michael Rinde

Stadtallendorf. Es gefällt Ina sichtlich, auf dem großen Polizei-Motorrad zu sitzen, die Hände fest am Lenker. Vorher hat sie schon ihre Runde auf dem Fahrrad gedreht, dem Beitrag der Verkehrsschule Dautphetal beim OP-Kindertag. Er war ein Element beim Kinder-Europafest.

Mehrere tausend vor allem junge Besucher kamen während des gesamten Samstags zum zweiten Kinder-Europafest in Stadtallendorf.

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An anderer Stelle im Park kämpfte Lina gegen ihre beste Freundin. Beide waren beim „Bungee Running“. Angebunden an Seile lieferten sich die Mädchen in dieser besonderen Hüpfburg ein kleines Rennen.

„Ich verspreche, ich werde überall erzählen, was das für ein tolles Fest ist“, sagte Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert, einer der Redner bei der Eröffnung am Vormittag. Schirmherr Bürgermeister Christian Somogyi hob das große ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten hervor. Das Kinder-Europafest ist ein Teil der 25. Kunst- und Kulturtage in Stadtallendorf.

Ein halbes Jahr intensiver Arbeit hatte der ehrenamtliche Arbeitskreis Europafest in diese Neuauflage gesteckt. 2009 gab es das erste Europafest speziell für die Kleinen. Für das Kinder-Europafest hatte der Arbeitskreis Ort und Konzept verändert – und das kam sichtbar gut an. „Wir schätzen, es waren im Laufe des Tages mehrere Tausend Besucher“, sagte ein rundherum zufriedener Arbeitskreis-Sprecher Stephan Runge gestern auf Nachfrage dieser Zeitung.

Sehr zufrieden äußerte sich auch Franziska Wagner, Leiterin Lesermarkt der Oberhessischen Presse: „Ich freue mich, dass wir vielen Hundert Familien an diesem Tag eine Freude bereiten konnten.“

Arbeitskreis will Kinderfest etablieren

Mehr als 300 Kinder absolvierten den Parcours, den die Partner der OP gestaltet hatten. Alle Karten nehmen an der großen Verlosung von 25 Preisen teil. Hochbetrieb gab es beim Tenniskreis Marburg, wo die Aktiven geduldig mit den Kleinen erste Schläge übten. Weitere Partner beim Parcours waren Rot-Weiß Niederklein, die Marburg Mercenaries, die Fußballabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf, das Unternehmen Depro und das Rote Kreuz. Dort ließen sich Kinder mit Begeisterung schminken. Anderthalb Stunden vor Schluss waren die 600 Sets aufgebraucht.

Zufriedene Blicke gab es auch bei der Polizei: „Das Interesse ist auch im Vergleich mit anderen Veranstaltungen sehr gut“, freute sich ein Polizeibeamter bei der Jugendverkehrsschule Dautphetal. Viele Vereine und Institutionen steuerten ihre Beiträge bei. Mehrere Vereine unterstützten die Organisatoren Runge, Kenan Gülmez und Sebastian Habura bei der Arbeit.

Die Beliebtheit der ganz unterschiedlich gearteten Hüpfburgen war dabei bei den Kleinen kaum zu überbieten. Betrieb gab es aber auch während des gesamten Tages vor der Bühne an der See-Terrasse. Gruppen des FCKK hatten den Anfang gemacht, gefolgt von Kinderhort, Zauberer und Musikschule.

Am Nachmittag gab es Kampfkunst und Akrobatik von den „Traumfängern“, um Beispiele aus dem Showprogramm zu nennen.

Feuerwehr freut sich über Anerkennung

Strahlende Gesichter gab es aber auch bei der Stadtallendorfer Feuerwehr. Am Morgen war die Kinderfeuerwehr „Löschbären“ gegründet worden (ein ausführlicher Bericht folgt). Am Stand der Wehr schauten sich Kinder wie auch Erwachsene das Angebot rund um die Brandschutzerziehung an. „Hier ist richtig viel los“, freute sich Feuerwehrmann Wolfgang Sonntag.

Viele zufriedene Gesichter gab es ebenfalls bei der DRK-Bereitschaft Stadtallendorf am Rande des Kinder-Europafestes: Der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Kai-Rolf Seipel überreichte drei Bereitschafts-Rucksäcke mit medizinischem Gerät im Wert von zusammen 1500 Euro.

„Ja, wir machen weiter, wahrscheinlich im zweijährigen Wechsel mit dem großen Europafest“, versprach Arbeitskreis-Sprecher Stephan Runge gestern angesichts des großen Erfolges.

Kleiner Wermutstropfen war offenbar das Abendprogramm, bei dem die „Spaßrebellen“ aufspielten. Dafür hatte der Arbeitskreis sich im Vorfeld mehr Interesse versprochen. Ob es eine solche Abendveranstaltung beim Kinderfest weiterhin geben wird, ließ Runge offen.

von Michael Rinde

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