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Briefwahl erreicht einen Rekordstand

Bürgermeisterwahl Briefwahl erreicht einen Rekordstand

In Stadtallendorf haben mehr Wähler denn je die Möglichkeit der Briefwahl genutzt. Rund 13.000 Wähler sind in der Stadt insgesamt stimmberechtigt.

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In Stadtallendorf haben zahlreiche Wähler auf den Gang an die Urne verzichtet und per Brief abgestimmt.

Quelle: Archivfoto

Stadtallendorf. In Stadtallendorf hat die Zahl der Briefwähler bei Bürgermeister- und Bundestagswahl einen Rekordstand erreicht. Von den rund 13.000 Wahlberechtigten haben bereits 1625 ihre Stimme per Brief abgegeben. Dies erläuterte Wahlleiter Freddy Greib gestern auf Anfrage der OP. Greib hält es für wahrscheinlich, dass sich die Zahl der Briefwähler bis Sonntag noch weiter steigern wird.

Ob dies auf eine insgesamt hohe Beteiligung an den beiden anstehenden Wahlen schließen lässt, ist Spekulation. Möglicherweise ist die hohe Zahl an Briefwählern auch Ausdruck eines veränderten Abstimmungsverhaltens. Dass die Wahlbeteiligung einer Bundestagswahl häufig höher liegt als bei einer Bürgermeister-Direktwahl ist allerdings erwiesen. Bei der Stadtallendorfer Bürgermeisterwahl 2011 lag die Gesamtwahlbeteiligung im ersten Wahlgang bei 48,08 Prozent, bei der Bundestagswahl 2013 betrug sie in der „jungen Stadt im Grünen“ rund 62 Prozent.

Das Rathaus ist wegen der Wahlen am Freitag bis 18 Uhr, am Samstag von 10 bis 12 Uhr und am Sonntag von 8 bis 15 Uhr zusätzlich geöffnet.

von Michael Rinde

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