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Stadtallendorf erlebt kleinen Kirchentag

Gottesdienste, Musik, Bildung sowie Spiel und Spaß beim zweiten Jona-Gemeindefestival Stadtallendorf erlebt kleinen Kirchentag

Fast 2000 Besucher kamen zum zweiten Jona-Gemeindefestival, und feierten voller Freude in und um die Stadthalle herum. Ihr Motto: „Gottes Liebe begeistert.“

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Die Kinder vergnügten sich beim Jona-Festival an verschiedenen Spielstationen. An der Stadtkirche gab es spannende Duelle beim Bungee-Run. Besonders Wagemutige seilten sich vom Kirchturm ab.
Fotos: Klau Böttcher

Stadtallendorf. „Nach den ermutigenden Erfahrungen beim ersten Jona-Gemeindefestival 2012 war uns als ‚Forum Missionarische Kirche“ deutlich, dass es eine Fortsetzung geben soll“, sagte Pfarrer Gottfried Bormuth, der Vorsitzende des Forums. Die Fortsetzung in Stadtallendorf war voll gelungen. Allseits waren nur lobende Worte zu hören, ganz gleich ob von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen.

Willi Stiel aus Kassel, der früher Referent der Landeskirche für missionarische kommunikative Projekte war, brachte es auf den Punkt: „Ich bin sehr erfreut, dass es in Stadtallendorf so ein großes Tagungszentrum gibt und so viele ehrenamtliche Mitarbeiter alles so gut organisiert haben“. Und er schwärmt weiter: „Es gab kaum Warteschlangen, jeder bekam sein Essen, alle waren sehr freundlich, es war eine tolle innere und äußere Atmosphäre.“

Der Stadtallendorfer Pfarrer Thomas Peters wirkt mitten im Trubel und bei drückender Hitze etwas geschafft, zeigt sich aber glücklich über den Verlauf. „Die Organisation wird allseits gelobt, da die ehrenamtlichen Mitarbeiter alles so gut vorbereitet haben.“ Liv Eric Zaschke ist einer der 80 bis 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter. Am Pfingstmontag war er als Fotograf für die Gemeinde im Einsatz, aber in den Tagen vorher hat er vom Getränkeeinkauf über Essensvorbereitung bis zum Aufbauen der Tische alles gemacht. „Bei der Hitze blieben vor der Stadthalle einige Tisch leer“, bedauert er. Aber das war nachvollziehbar, denn im Schatten war es bei den hochsommerlichen Temperaturen besser auszuhalten.

Es war eine Veranstaltung für die ganze Familie. Das Kinderprogramm war mit viel Liebe vorbereitet und bereitete den Kindern sehr viel Spaß. Die Kinder konnten nach der Registrierung, für jeden ein Armband mit der Handynummer der Eltern, unter Anleitung und Aufsicht der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer nach Herzenslust an den vielen Stationen in der Mehrzweckhalle oder davor spielen. Für die etwas älteren Kinder oder Jugendliche war das Abseilen vom Kirchturm eine Attraktion, während aus der Stadtkirche Musik einer Band nach außen drang.

Das Festival hatte alle Zutaen eines kleinen Kirchentages: Es gab Gottesdienste in der Stadthalle und der Kirche, Workshops und Seminare in der Stadthalle und der Georg-Büchner-Schule, sowie eine hochgradig besetzte Podiumsdiskussion zu der Zukunft der Kirche.

Die Besucher konnten unter zahlreichen Angeboten auswählen, wobei es eine breite Palette an Themen gab.

Höhepunkte waren sicherlich zum Abschluss das Mitmachkonzert mit Daniel Kallauch und Band sowie die große Abschlussveranstaltung.

von Klaus Böttcher

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