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Stadt zieht Abmahnungen zurück

Kirchhain Stadt zieht Abmahnungen zurück

Der Protest zeigt Wirkung: Kirchhains Bürgermeister teilte gestern mit, dass die Stadt die Abmahnungen an die Erzieherinnen zurückzieht.

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Der Erzieherinnen-Protest vom Mittwoch zeigte Wirkung: Jochen Kirchner zog nun die Abmahnungen zurück. Foto: Nadine Weigel

von Nadine Weigel

Kirchhain. Freude und Erleichterung bei den Kirchhainer Kindergärtnerinnen: Die Stadt erklärte die am Mittwoch an acht Kindergärtnerinnen erteilten Abmahnungen als nichtig. In einem der OP vorliegenden Brief an die Kindergarteneltern der fünf städtischen Einrichtungen äußert sich Jochen Kirchner dennoch kritisch: „So sehr die Anliegen der Erzieherinnen berechtigt sind, sehen wir als Magistrat darin eine Forderung, die weit über das Ziel hinausschießt“. Damit bezieht sich Kirchner auf einen Absatz im Forderungspapier der Gewerkschaften in der aktuellen Tarifauseinandersetzung. Ver.di fordert, eine betriebliche Kommission zu bilden, deren Mitglieder je zur Hälfte vom Arbeitgeber und von der Gewerkschaft benannt werden sollen. Diese Kommission soll die „psychische wie physische Gefährdung“ für jeden Mitarbeiter prüfen, bewerten und dann dem Arbeitgeber „verbindliche Auflagen“ machen. Zudem soll diese Kommission „Gesundheitszirkel“ einberufen, deren daran Beteiligten „zu Lasten der Stadt und der Kindergartengebührenzahler“ freigestellt und ausgebildet werden. In dieser Forderung sieht Kirchner sein „Letztentscheidungsrecht als Arbeitgeber untergraben“.


Mehr dazu lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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