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Stadt wartet auf Vertragsentwurf

Neustadt Stadt wartet auf Vertragsentwurf

Bis Mitte September will Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer die Verträge für den Kauf der drei Bahnhofsgebäude und des Grundstücks unterzeichnen.

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Ali Sahan (von links), Caglor Tekin und Servet Pala arbeiten auf der Baustelle in der Stadtallendorfer Stadtmitte.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. „Wir haben wohl die letzten Hürden genommen und warten nun auf einen Vertragsentwurf. Zu 99,1 Prozent ist alles geklärt“, sagt Manfred Vollmer. Bis Mitte September wolle die Stadt diesen dann notariell beglaubigen lassen, dann wären der Kauf der drei Bahnhofsgebäude und des 6.000 Quadratmeter großen Grundstücks von der Immobilientochtergesellschaft der Bahn unter Dach und Fach. Zum Preis will sich der Bürgermeister nicht äußern, da die Verhandlungen noch laufen – ursprünglich war die Stadt von rund 176.000 Euro ausgegangen.

Das Schaltergebäude soll umgebaut werden, um moderne Toilettenanlagen sowie Fahrradboxen zu beherbergen. Für die anderen beiden Gebäude ist der Abriss geplant. An ihre Stelle soll eine Park-and-Ride-Anlage kommen – was bis zum Hessentag allerdings nicht mehr realisierbar ist. Der behindertengerechte Umbau des Bahnhofs laufe indes plangemäß, betont Vollmer.

Noch nicht klar ist, was mit den Unterführungen passiert. Derzeit sind beide Durchgänge unter den Bahngleisen gesperrt, was Stadtallendorf quasi in zwei Teile spaltet. Immer wieder nehmen daher Bürger – statt auf den Pendelbus zu warten – die Abkürzung über die Gleise, um auf die andere Seite des Bahnhofs zu gelangen, und bringen sich so in Lebensgefahr. Die Entscheidung, ob eine Unterführung wieder geöffnet werden kann, soll bis spätestens Freitag fallen, sagt der Bürgermeister.

Die Bebauung des ehemaligen Busbahnhofs läuft laut Vollmer ebenfalls plangemäß. Die Einweihung des neuen Busbahnhofs und der Ampel in der Niederkleiner Straße ist für Freitag geplant. Die Vorarbeiten für den Umbau der Kreuzung Herrenwaldstraße/Wetzlarer Straße/Straße des 17. Juni zum Kreisverkehr sind derweil in vollem Gange. Baubeginn ist am 1. September. „Das wird eine Mehrbelastung“, sagt Vollmer – im Chaos werde es mit den zahlreichen Umleitungen und Baustellen aber nicht enden, ist er sich sicher und betont: „Wir sind bemüht, das zügig abzuarbeiten.“

Kritik äußert er anlässlich der Bauarbeiten an der Stadtmitte und dem Heinz-Lang-Park. In der Stadtmitte hatte die Baufirma nach Aufforderung durch den Bürgermeister die Zahl der Arbeiter bereits erhöht, „dennoch dürften es mehr sein“, bemängelt Vollmer. Auch im Park „könnte es zügiger laufen“ – dort ist die gleiche Baufirma wie in der Stadtmitte tätig.

von Florian Lerchbacher

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