Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Stadt plant Fortsetzung der Erfolgsgeschichte

Gedenkveranstaltungen Stadt plant Fortsetzung der Erfolgsgeschichte

Kommt nach Horst Eckel ein weiterer ehemaliger Nationalspieler nach Neustadt zu einer der beliebten Gedenkveranstaltungen? Die Stadt jedenfalls hofft darauf, und Thomas Groll gibt alles.

Voriger Artikel
Feuerwehr bekommt ein neues Fahrzeug
Nächster Artikel
Auch die Kleinen sind kreativ

Thomas Groll (rechts) will nach Horst Eckel einen weiteren ehemaligen deutschen Nationalspieler nach Neustadt holen – diesmal um über das Wembley-Tor zu sprechen. Archivfoto: Lerchbacher

Neustadt. Das Gastspiel von Horst Eckel, Mitglied der Weltmeistermannschaft von 1954, in Neustadt im Jahr 2014 anlässlich „60 Jahre Wunder von Bern“ war die mit Abstand erfolgreichste Episode in der von der Stadt organisierten Reihe der Gedenkveranstaltungen. In diesem Jahr steht nun das Jubiläum „50 Jahre Wembley-Tor“ an - und die Stadt strebt an, ein Mitglied der deutschen Mannschaft nach Neustadt zu holen. Nur allzu gerne würde Bürgermeister Thomas Groll mit einem ehemaligen Nationalspieler über das legendäre Endspiel von 1966 und das vorentscheidende, noch legendärere (Nicht-)Tor der Engländer zum 3:2 zu sprechen. Dafür telefoniert er sich die Finger wund und stellt Anfrage über Anfrage an die einstigen Sporthelden. Kein Wunder: Fußball zieht, die Gesprächsrunde mit Eckel und dem ehemaligen DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger hatte einst endlich einmal die angemessene Zahl an Besuchern für die liebevoll vorbereiteten Gedenkveranstaltungen mit durchaus prominenten Gästen angelockt.

Die Stadt will in diesem Jahr noch an zwei weitere historische Ereignisse der deutschen Geschichte erinnern - und hat dafür auch schon Redner gewonnen: Anlässlich von „175 Jahren Deutschland-Lied“ kommt am 12. September Dr. Rudolf Seiters in die Junker-Hansen-Stadt. Der Jurist saß über 30 Jahre lang für die CDU im Deutschen Bundestag. Von 1989 bis 1991 war er als Bundesminister für besondere Aufgaben Chef des Bundeskanzleramtes, von 1991 bis 1993 Bundesminister des Innern und von 1998 bis 2002 Vizepräsident des Bundestages. Seit 2003 ist Seiters Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.

Mehr Kultur - von Kabarett bis Criminale

Zur Gedenkveranstaltung „70 Jahre hessische Verfassung“ kommt am 29. November dann noch Hans Eichel nach Neustadt. Der ehemalige Student der Uni Marburg war von 1991 bis 1999 Ministerpräsident des Landes Hessen, von November 1998 bis April 1999 Bundesratspräsident und von 1999 bis 2005 Bundesminister der Finanzen.

Los geht das kulturelle Programm der Stadt Neustadt am 16. April mit Polit- und Gesellschaftskabarett mit Silvia und Wolfgang Kloesel. Das Ehepaar aus Franken erklärt als „Edgar und Irmi“ seine Sicht der Dinge.

Mitte April findet dann in Marburg die„Criminale“ statt - und zwei Veranstaltungen des größten Krimi-Branchentreffs Europas steigen im Neustädter Stadtgebiet: Am 21. April laden die katholische Bücherei St. Johannes und die Kommune zu einem Krimi-Abend in das Dorfgemeinschaftshaus Momberg ein. Dann stellt unter anderem Elke Pistor den „Neustadt- und Momberg-Kurzkrimi“ vor, ehe es am 22. April im historischen Rathaus in Neustadt weitere Lesungen rund um Mord und Totschlag gibt.

Am 4. und 5. Juni wird‘s dann feuchtfröhlich: Dann kommt Winzer Günter Martin zum Weinfest „hanger de Mur“ nach Neustadt. Am 27. und 28. August steht dann das achte Straßenmalerfestival in der Marktstraße auf dem Programm.

Am 8. Oktober geben sich wieder Stefan Becker und Carlo Ghiradelli als „Brüder Grimm“ die Ehre. „Schöner und älter werden mit den Brüdern Grimm“ lautet diesmal das Motto.

Zudem wird es Mitte Juni noch einen Mittelaltermarkt im Bürgerpark geben. Veranstalter ist erstmals Generation Music Events aus Gießen, die bereits seit Jahren im Schiffenberger Tal bei Gießen eine solche Veranstaltung organisiert.

von Florian Lerchbacher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr