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Stadion rückt wieder ins Blickfeld

Sanierungsplanung Stadion rückt wieder ins Blickfeld

Bei verschiedenen Kritikpunkten im 2012 verabschiedeten Sportentwicklungsplan hat es Abhilfen und Verbesserungen gegeben. Doch einige finanziell gesehen "dicke Brocken" stehen noch aus.

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Stadtallendorfs Herrenwald-Stadion, hier ein Luftbild aus 2010, braucht weitere Sanierungen. Foto: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Die Hallenbadsanierung ist der dickste Brocken, der in Sachen Sportstätten in Stadtallendorf in den nächsten Jahren ansteht. Nebenbei deckt sich das auch mit den Ergebnissen des etwa anderthalb Jahre alten Sportentwicklungsplanes. Dort hatten Umfrageergebnisse den Bedarf an einem modernen Bad bestätigt.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Öffentliche Sicherheit und Kultur stellten Reiner Bremer und Fachbereichsleiter Klaus Hütten zunächst vor, was in Sachen Sportentwicklung in den zurückliegenden anderthalb Jahren geschehen ist - und was noch ansteht. Ein Hauptaugenmerk soll demnach in der Zukunft beim Herrenwald-Stadion liegen, ein Thema, dass die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder intensiv beschäftigt hat. Das Funktionsgebäude war das bisher letzte größere Bauprojekt im Stadion. Hinzu kamen die Kunstrasen-Platzerneuerung in den zurückliegenden Jahren, ebenso die Sanierung der Zuschauertribüne. Sie war dank des Konjunkturprogrammes von Bund und Land möglich geworden. Beim Kunstrasen-Platz 2 im Stadiongelände hatte die Stadt den Belag für die Summe von 25000 Euro reparieren lassen. Damit soll diese Sportfläche noch einige Jahre weiter genutzt werden können, wenn auch vor allem für Trainingsaufgaben.

Aber es besteht weiter Handlungsbedarf, was unumstritten ist. Wer sich die „Laufbahnen“ oder auch die Stehplätze für die Zuschauer anschaut, sieht es gleich.

Doch bevor die Verwaltung Vorschläge macht, an welcher Stelle und wann sie die Modernisierung des Stadions fortsetzt, will sie eine „Bestandsaufnahme“ voranstellen, wie Hütten während des Vortrags erläuterte. Er ergänzte die Liste der potenziellen Sanierungsobjekte etwa um die Flutlichtanlage oder einen Teil der Wege auf dem Stadiongelände.

Vor Entscheidung Gespräche mit der Eintracht

Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) machte auf Nachfrage deutlich, dass die Stadt vor irgendwelchen Entscheidungen auch mit dem TSV Eintracht Stadtallendorf sprechen will. Der Verein ist der Hauptnutzer der Sportstätten des Stadions, das am 1. Juni 1967 eingeweiht wurde. Bei diesen Gesprächen mit der Eintracht will Somogyi auch mögliche Interessenskonftlikte der verschiedenen Vereinsabteilungen klären. Eine Priorität machte Hans-Jürgen Back (CDU) aus seiner Sicht gleich klar: den Zustand der Stehtribünen. „Es wäre höchste Zeit, dass das gemacht würde“ Immerhin solle auch nicht vergessen werden, dass die Stadtallendorfer Eintracht in der Hessenliga spiele.

Hinsichtlich der Laufbahnen soll zunächst geklärt werden, welchen Bedarf es an ihnen noch gibt und welche Zahl an Bahnen in Stadtallendorf nötig wären.

Bei den Lauf- und Radwegen soll ebenfalls noch etwas geschehen. Dort hatten die Ersteller des Sportentwicklungsplanes nach den Rückmeldungen aus der Bevölkerung besonderen Handlungsbedarf gesehen. Noch in diesem Jahr bekommt der Trimmpfad zusätzliches Mobiliar, wenn es die Witterung zulässt.

Im nächsten Jahr will die Stadt die Beschilderung der bestehenden Radwege verbessern. Außerdem wird eine Sport- und Freizeitkarte aufgelegt. Ein Kinder-Stadtplan erscheint ebenfalls voraussichtlich im nächsten Jahr, wie in der Ausschuss-Sitzung bekanntgegeben wurde.

von Michael Rinde

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