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Sportverein will die Jugend besser an sich binden

TSV Eintracht Stadtallendorf Sportverein will die Jugend besser an sich binden

Im Mittelpunkt bei der Hauptversammlung des TSV Eintracht Stadtallendorf standen die Berichte der acht Abteilungsleiter und Ehrungen der langjährigen Mitglieder.

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Die Geehrten mit dem Vorsitzenden Bernd Weitzel (rechts), dem stellvertretenden Vorsitzenden Christoph Zimmer (links) und der Schriftführerin Karin Huhn-Knäbe (Zweite von links).

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Eintracht-Vorsitzender Bernd Weitzel ließ vor seinem Bericht Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi zu Wort kommen. Somogyi sprach als ersten Punkt das Hallenbad an, was gerade die Schwimmabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf brennend interessiert. Für Oktober sei die technische Inbetriebnahme des Bades geplant. Er hoffe, dass der Betrieb für die Öffentlichkeit Ende des Jahres aufgenommen werden könne. Für die Neugestaltung der Sportanlagen hat ein beauftragtes Planungsbüro einen Vorschlag vorgelegt, der dem Gesamtvorstand der Eintracht übergeben worden sei. Die Abteilungen des Vereins könnten jetzt den Plan prüfen, der in den nächsten Jahren verwirklicht werden solle. Für die Erneuerung der Abwasseranlagen des Funktionsgebäudes im Stadionbereich seien 250000 Euro im Haushalt veranschlagt, erklärte Somogyi. 350000 Euro seien für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes II angesetzt (die OP berichtete).

Bernd Weitzel stellte die engagierte und harmonische Arbeit aller Vorstände, der Übungsleiter und Trainer in den Mittelpunkt seines Berichts. Dadurch werde gute Integrations- und Sozialarbeit innerhalb des Vereins geleistet, betonte er. Das spiegele sich auch in den Erfolgen der Sportlerinnen und Sportler wider, die von der Kreis- bis zur Bundesebene reichten. „Wir als Eintracht-Familie können Leben mitgestalten“, sagte der Vorsitzende des aktuell 1877 Mitglieder zählenden Vereins. Weitzels Stellvertreter Christoph Zimmer berichtete der Versammlung, dass man eine Arbeitsgruppe Herrenwaldstadion gegründet habe, die sich mit den Umgestaltungen beschäftigt. Die Ergebnisse werden von der Gruppe den Abteilungen vorgestellt. Schriftführerin Karin Huhn-Knäbe stellte die Mitgliederentwicklung vor. Danach sind es gegenüber dem Vorjahr 107 Mitglieder weniger. Die meisten Austritte seien bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen. Das betreffe alle Altersgruppen bis 18 Jahre.

Positiver Trend in der Abteilung Judo

Der Mitgliedermangel im Kinder- und Jugendbereich kam auch bei fast allen Berichten der Abteilungsleiter zur Sprache. So erläuterte es auch der Jugendleiter der Badmintonabteilung Dominik Naumann. Bei den Erwachsenen laufe es trotzdem gut. Hermann Weitzel verlas den Bericht des Abteilungsleiters Fußball Rainer Bremer. Neben den Erfolgen der vielen Mannschaften mit dem Aushängeschild, der Hessenligamannschaft, berichtete er von der Gründung eines Jugendfördervereins zusammen mit anderen Vereinen. „Es wird immer schwieriger, Kinder und Jugendliche in Sportvereinen zu binden“, sagte Jürgen Behler, der Abteilungsleiter Handball. Aber im Moment gehe es aufwärts mit einer Kindermannschaft und Kindertrainern.

Susanne Gareis von der Judoabteilung berichtete von einem positiven Trend beim Nachwuchs. Unter den 205 Mitgliedern der Abteilung seien sechs bis sieben weibliche Judokas unter all den männlichen Jugendlichen und Erwachsenen.

Keine Nachwuchsprobleme in der Leichtathletik

Für die Leichtathleten sprach Claudia Genz. Man habe keine Nachwuchsprobleme, trainiere aber nach wie vor auf drei Sportstätten. „Die Rundbahn im Stadion ist immer noch mit Kies bedeckt“, bemängelte sie.

Susanne Hof berichtete von der Schwimmabteilung, dass man wegen des fehlenden Hallenbades kein Anfängerschwimmen mehr anbieten könne. Wenn das Hallenbad fertig sei, wolle man auch eine Erwachsenen-Schwimmgruppe aufstellen. Herbert Köller erklärte, dass die Turnabteilung die größte breitensporttreibende Abteilung im Kreis sei. Das weibliche Kunstturnen habe man einstellen müssen. Aber das Rhönradturnen sei ganz groß in der Abteilung. Von den guten Trainingsmöglichkeiten sprach Walter Spitzner für die 120 Mitglieder zählende Volleyballabteilung, in der zwei Herren- und zwei Damenmannschaften sowie eine gemischte Mannschaft aktiv seien.

von Klaus Böttcher

Die Geehrten

Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Turnen: Heike Barnstorff, Gustav Hartmann, Therese Komkowski, Christina Kremer, Dr. Peter Matzdorf und Hannelore Pümpel. Judo: Klaus Denk, Jessica Kreyling und Andreas Stamm. Leichtathletik: Josef Heisinger. Volleyball: Harry Klein und Peter Kolwinski. Badminton: Günter Kreis, Horst Merle und Christian Stöldt. Fußball: Horst Sorge.

Für 40 Jahre: Fußball: Gerhard Füller, Marko Kreisel, Hans-Christian Lemor und Michael Splittgerber. Volleyball: Gerhart Glöckner, Günter Glöckner und Bernd Komkowski. Schwimmen: Horst Stowasser.

Für 50 Jahre: Turnen: Gerhard Daum. Fußball: Joachim Nasemann.

Für 60 Jahre: Fußball: Reinhold Cimiotti und Gerhard Dichtl. Turnen: Christiane Hettlinger, Marianne Köller und Waltraud Ullrich.

Für 70 Jahre: Fußball: Gerhard Dauzenroth.

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