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Sportverein sucht Vorstand

SV Schweinsberg Sportverein sucht Vorstand

Vorsitzender Thomas Ziegler hatte es vor einem Jahr bereits angekündigt, dass er als Vorsitzender des SV Schweinsberg nicht mehr antreten wird, wer sein Nachfolger wird, ist noch offen.

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Fußballerisch sieht der scheidende Vorsitzende den SV Schweinsberg gut aufgestellt.

Quelle: Michael Hoffsteter

Schweinsberg. Dem Sportverein Schweinsberg steht ein personeller Umbruch bevor: Am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung werden sich sämtliche Vorstandsmitglieder nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen.

Für Thomas Ziegler (Vorsitzender), Ralf Fuchs (zweiter Vorsitzender), Peter Jung (Kassierer), Angela Jung (stellvertretende Kassiererin), Sabine Lauber-Pohle (Schriftführerin), Josef Becker (stellvertretender Schriftführer) sowie Ina Dalmis (Jugendwartin und Datenschutzbeauftragte) endet damit jeweils eine langjährige Amtszeit.

Die Gründe seien ausschließlich beruflicher oder privater Natur, betont Thomas Ziegler im Gespräch mit der OP. Alle Verantwortlichen verließen den Vorstand im Reinen mit dem Verein. „Wir sind einfach der Meinung, dass wieder einmal neuer Wind hereinkommen muss“, so Ziegler, der seit sechs Jahren Vorsitzender ist.

Inwiefern sich für die einzelnen Ämter Nachfolger finden, wird sich erst auf der Versammlung selbst zeigen. Ziegler hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, diesmal nicht mehr kandidieren zu wollen. Seine Vorstandskollegen zogen in der Folge mit selbiger Entscheidung nach.

600 Mitglieder verteilen sich auf fünf Abteilungen

Aktive Werbung im Dorf hat der Verein seither nicht betrieben. „Ich erwarte nicht, dass sich am Sonntag ein komplett neuer Vorstand finden wird“, sagt Ziegler, der allerdings berichtet, dass sich zuletzt immer mehr Schweinsberger bei ihm über die Frage erkundigt hätten, wie es denn weitergehe mit dem Sportverein.

Knapp 600 Mitglieder verteilen sich auf die fünf Abteilungen Fußball, Volleyball, Gymnastik, Bogenschießen und Tischtennis. Genügend Anreize, einen Posten im Vorstand zu übernehmen, sieht der Noch-Vorsitzende allemal. „Durch die Spielgemeinschaft mit Niederklein haben wir im Fußball die Weichen für die Zukunft gestellt“, erklärt Ziegler.

Finanziell stehe der Verein inzwischen wieder auf einer soliden Basis, und auch den schwierigen Zeitraum, in dem das Bürgerhaus aufgrund seiner Sanierung nicht für den Sport zur Verfügung stand, hätten die betroffenen Abteilungen gut gemeistert. Aber wie geht es weiter, falls einige Posten am Sonntag tatsächlich nicht besetzt werden können? Dann würden die bisherigen Aktiven kommissarisch im Amt bleiben, die Gründung einer Vorstandsfindungskommission steht im Raum.

Bis zu einer zweiten Versammlung, die etwa ein halbes Jahr darauf stattfände, müsste allerdings Klarheit über die Zusammensetzung des Vorstands herrschen. Sonst droht theoretisch am Ende die Auflösung des gesamten Vereins.

von Yanik Schick

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