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Sport, Unterhaltung, Information

34. Nikolausturnen des TSV Eintracht Sport, Unterhaltung, Information

Die größte Abteilung eines der größten Sportvereine der Region kann eine Menge auf die Beine stellen. Das bewies die Turnabteilung des TSV Eintracht gestern einmal mehr beim Nikolausturnen.

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„Wie haben wir das gemacht?“ Die „Dance Kids“ sinken zum Schluss ihres furiosen Auftritts freudestrahlend auf die Knie. Sitzen kann jeder: Die Mädels der „Traumfänger“ verfolgten vor ihrem Auftritt das Programm von einem erhöhten, aber wackeligen Standpun

Stadtallednorf. Ganze Familienverbände stapften gestern Nachmittag durch den Schnee in Richtung Herrenwaldhalle, um den Eintracht-Nachwuchs zu bewundern und um den Adventskaffee an das reichhaltig bestückte Kaffee- und Kuchen-Buffet zu verlagern. Niemand musste sein Kommen bereuen. Die Besucher auf der fast vollbesetzten Tribüne sahen eine gelungene Mischung aus Sport, Unterhaltung und Information.

Für den Sport und die Unterhaltung standen die zwölf Gruppen mit ihren Aktiven und Trainerinnen und Trainern. Die Information besorgte Eintracht-Abteilungsleiter Herbert Köller, der beim 34. Nikolausturnen der Eintracht gefühlt schon zum 50. Mal am Mikrofon durch die mehrstündige Show führte.

Stadtallendorfs Turnvater bezog sie alle ein - holte vom Übungsleiter bis zum jüngsten Turner der Vorschulkinder alle Mitwirkenden kurz ans Mikro und fragte in Kurzinterviews bei allen Gruppen die drei großen W ab: Wer kann wann und wo mitmachen?

Ihren besonderen Charme bezog die Veranstaltung aus der Tatsache, dass sie keine reine Leistungsshow war, sondern einen deutlich breitensportlich orientierten Charakter besaß. Natürlich ist es spektakulär, was die Artisten von den „Traumfängern“ können, phantastisch, was die Rhönrad-Riege und die Kunstturner zeigen und anrührend, die Performance der ­Jazztanz-Gruppe zu sehen. Und auch die verkürzte Trainingsarbeit, mit der sich die Eintracht-Leichtathleten vorstellten, lässt erahnen, dass die ­junge Truppe physisch und koordinativ schon eine ganze Menge drauf hat. Nicht umsonst wurden dutzende Aktive in der Halle von Trainerin Claudia Genz und dem 2. Eintracht-Vorsitzenden Tobias Gies für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

Was aber wirklich zählte, war die erkennbare Freude an der Bewegung, und die zeigten von Dreikäsehoch bis zum Halbprofi alle Mitwirkenden, in deren Reihen es krankheitsbedingt einige Lücken gab.

Als es draußen längst dunkel war, leitete eine Lasershow zum Auftritt des Nikolaus über.

von Matthias Mayer

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