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Spiel und Spaß in neuen Räumen

Tag der offenen Tür Spiel und Spaß in neuen Räumen

Mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür feierte die Rauschenberger Stadtjugendpflege den Einzug in die neuen Räumlichkeiten im Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune.

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Der Poolbillard-Tisch war beim Tag der offenen Tür in den neuen Räumen der Rauschenberger Stadtjugendpflege eine stets umlagerte Attraktion. Fotos: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. Die große Einweihungsparty hatte nicht nur für Stadtjugendpfleger Stefan Ulrich überraschend viele Neugierige angezogen. Da gab es die Jugendlichen, die gerade von den Räumlichkeiten im Kellergeschoss der Sparkasse mit allen Materialien in den vergangenen Wochen ins neue Domizil umgezogen waren.

Da waren viele Eltern mit ihrem noch viel zu jungen Nachwuchs, der wohl erst später zum Jugendtreff gehen wird, aber sich vorab schon mal informierte und die tollen Angebote des Tages ausprobierte.

Beide Leiterinnen der Kindertagesstätten in der Kernstadt und in Bracht nutzten die Gelegenheit zu gratulieren und sich umzuschauen. Und natürlich die Lokalpolitiker. Angefangen vom Bürgermeister Michael Emmerich, über Stadtverordnetenvorsteher Norbert Ruhl bis zu Mitgliedern des Magistrates sowie der Stadtverordnetenversammlung waren viele gekommen, um die Räume der Stadtjugendpflege im Obergeschoss des Gemeinschaftshauses anzuschauen.

Von der Bühne wurde „scharf“ geschossen

Im Außenbereich hatten der Stadtjugendpfleger und sein ehrenamtliches Mitarbeiter-Team zwei Partyzelte aufgebaut, wo die Gäste sitzen und spielen konnten. Eine kleine Hüpfburg sorgte bis zum einsetzenden Regen für viel Spaß bei den Kleinsten. Innen war das ganze Gemeinschaftshaus eine riesige Spiel-, Spaß- und Versorgungsfläche.

Da gab es den neuen Poolbillard-Tisch und den Tischkicker sowie die Schminkaktion in den zwei neuen Räumen im Obergeschoss. Gleich nebenan an einem großen Tisch luden Mitarbeiter zum Basteln von Weihnachtsgeschenken ein. Die Carrera-Bahn im großen Saal war stets von Neugierigen umlagert, und lautstark ging es auf der Bühne zu, wo scharf geschossen wurde - mit Softbällen aus den Ballkanonen.

Jugendpfleger betreut bis zu sieben Gruppen

In der Küche wurde derweil fleißig gearbeitet. Schnittchen, Kuchen und Getränke fanden großen Absatz und wurden gegen eine Spende für die offene Jugendarbeit der Stadt abgegeben.

Die siebenjährige Paula aus Schwabendorf wünschte sich öfter einen solch tollen Spielenachmittag. Sie verbrachte die meiste Zeit mit der Ballkanone. Bülent aus Rauschenberg nutzt jetzt schon praktisch alle Angebote der Jugendpflege. Der 11-Jährige hat zu Hause einen Spickzettel mit allen wöchentlichen Veranstaltungen.

Jugendpfleger Ulrich, der jede Woche in insgesamt sieben Gruppen bis zu 100 Rauschenberger Kinder und Jugendliche betreut, freute sich über diese gute Werbung für die kommunale Jugendarbeit. Mit den neuen Räumen kann die Stadt rund 3000 Euro an jährlicher Miete für die Kellerräume im Sparkassen-Gebäude einsparen.

von Heinz-Dieter Henkel

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