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Spannend und überraschend

Fischereitag Spannend und überraschend

Angeln geht auch ohne Fische. Das zeigten junge Angelsportler beim Verbandsjugend-Fischertag am Baggersee bei Niederwald.

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Die Gewinner der Wettkämpfe freuen sich mit den Betreuern über die Erfolge.

Quelle: Wohlleben

Niederwald. Drei Tage lang trafen sich die jungen Mitglieder hessischer Angelsportvereine am Baggersee Niederwald, um sich in verschiedenen Disziplinen zu messen. Neben dem Ausrichter der Veranstaltung, dem Fischereiverein Kirchhain, waren auch Mitglieder von Vereinen aus Rotenburg (Fulda), Söhrewald, Mardorf-Schweinsberg und Bürgeln dabei.

Dabei ging es nicht darum, wer die meisten Fische fängt, sondern um theoretisches Wissen und den geschickten Umgang mit der Angelrute. Statt eines Hakens hängt beim so genannten „Casting“ ein 7,5 Gramm schweres Gewicht an der Schnur, mit dem die Teilnehmer über eine Entfernung von bis zu 18 Metern möglichst präzise ein etwa 2,5 Meter großes Ziel treffen müssen.

Bei den Jungen landeten Casper Apel auf dem dritten und Jan Nieburg auf dem zweiten Platz. Er war zwar punktgleich mit dem Erstplatzierten, Michael Seiler, verlor aber knapp das Stechen, bei dem die erreichte Weite beim Auswurf der Angel zählt. Bei den Mädchen gewann Katharina Krah vor Petra Stölzing und Viola Leder. Alle sechs Gewinner haben sich für die Teilnahme an den Wettkämpfen auf Bundesebene beim Bundesfischereitag qualifiziert, der im Juli in Heuchelheim stattfindet.

Im Theorie-Teil, bei dem mit einem Fragebogen das Wissen über die Fischerei abgefragt wird, gewann Janik Pelzl vor Patrick Gareis und Marc Justus. Die Drei können nun beim Meeresfischereitag im Oktober noch einmal ihr Fachwissen unter Beweis stellen. Das Casting ist ein Sport, der in Deutschland immer beliebter wird. Zurzeit bemüht sich der deutsche Dachverband um eine Zulassung des Castings für die Olympischen Spiele.

Patrick Gareis, mit 12 Jahren einer der jüngsten Teilnehmer und zum ersten Mal bei einem Wettkampf dabei, erklärt warum: „Beim Angeln kann man abschalten, aber es ist auch spannend, weil man nie weiß, was am Haken hängt. Bei einem Wettkampf wie diesem steht dann aber das Sportliche im Vordergrund. Ich hatte viel Spaß und bin auf jeden Fall das nächste Mal wieder dabei.“

von Christoph Wohlleben

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