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Sonntag rettet die Ostermarkt-Bilanz

Winterware kehrt in die Auslage zurück Sonntag rettet die Ostermarkt-Bilanz

War es im vergangenen Jahr rund zwanzig Grad wärmer, so mussten in diesem Jahr Besucher und Marktbeschicker beim traditionellen Ostermarkt im kalten Wind bibbern.

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Am Sonntag füllte sich in Kirchhain die Ostermarkt-Meile. Trotz der kalten Temperaturen hatte die dreijährige Mia viel Spaß auf dem Kinderkarussell (Foto links). Unterschiedlichste Kuchenformen bot dieser Stand (Foto rechts). Fotos: Karin Waldhüter

Kirchhain. Dessen ungeachtet zog am verkaufsoffenen Sonntag ein dichter Besucherstrom durch die Kirchhainer Innenstadt. Wer an diesem Wochenende den traditionellen Ostermarkt besuchte, der brauchte vor allem eine warme Jacke, eine dicke Mütze und vielleicht sogar noch Handschuhe. Denn ein kalter Wind ließ die Besucher frösteln. Dennoch füllten zahlreiche Schau- und Kauflustige am verkaufsoffenen Sonntag die Innenstadt und Hochbetrieb herrschte in vielen Geschäften.

„Man muss sich halt warm anziehen bei diesen Temperaturen. Die Betreiber der Stände und die Geschäftsleute sind alle sehr nett, und die Atmosphäre auf dem Ostermarkt ist wieder sehr schön“, erzählen Regina Kraz und Ehemann Klaus aus Wetter beim Bummel über den Markt. Geschäftsinhaber Harald Pausch hatte kurzerhand auf die kalten Temperaturen reagiert und wieder Winterware in die Regale geräumt. „Wir haben gut zu tun und sind zufrieden“, wertete Harald Pausch. Seit 15 Jahren lädt der Verkehrsverein Kirchhain zum traditionellen Ostermarkt ein.

„Der Sonntag ist erfahrungsgemäß der eigentliche Markttag, an dem viele Familien hierher kommen“, berichtet die Vorsitzende des Verkehrsvereins Hannelore Wachtel. Bereits ab 11 Uhr sei der Markt am Sonntag gut frequentiert worden. Vor allem die Geschäfte warteten mit branchenbezogenen Angeboten auf. Aufgrund des Wetters habe man mit etwas verhaltenen Besucherzahlen gerechnet. „Die Resonanz ist jedoch zufrieden stellend bis gut“, wertete sie abschließend.

Das unterstreicht auch Marktmeister Robert Römer. Aus seiner Sicht verlief der Samstag nicht so optimal. „Der kalte Wind hat die Besucher abgehalten“, so Römer. Für den Sonntag zieht er im Hinblick auf den dichten Besucherstrom „unterm Strich“ ein positives Resümee. Trotz des kalten Windes der am Samstag viele abgehalten habe, findet Schmuckstandbetreiberin Christine Reif viele lobende Worte. „Ansonsten ist das hier ein schöner, gut durchorganisierter Markt“, sagte sie.

Neben den Fachgeschäften, die ab Mittag geöffnet hatten, konnten die Besucher an rund 100 Ständen ein vielfältiges Angebot, das von Schmuck über Lederwaren, Staubsaugerzubehör, Spielzeug, Haushaltszubehör und Textilien reichte, in Augenschein nehmen und der Duft von frisch zubereiteten Leckereien wie gebratenen Mandeln, Fleischspießen, China-Nudeln, Fisch und Bratwurst zog durch die Innenstadt. Für Groß und Klein war ein kleiner Vergnügungspark mit Buden und diversen Fahrgeschäften eingerichtet. Auf dem Marktplatz präsentierten sich die Autohäuser Schwalm, Leege und Funke mit ihren aktuellen Fahrzeugen und Sondermodellen. Da sich das Bürgerhaus im Umbau befindet, konnte der beliebte Brauchtumsmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden. „Das wird nächstes Jahr wieder der Fall sein“, betont Hannelore Wachtel.

von Karin Waldhüter

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