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Sogar der Rathauschef baut einen Stand auf

Flohmarkt Sogar der Rathauschef baut einen Stand auf

Der Bürgerpark, die grüne Lunge Neustadts, stand einmal mehr im Zeichen des vom Förderverein ausgerichteten Flohmarktes.

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Ayla Kaisermann (von links), Margarita Zoll und Janin Dieper werden den Erlös ihres Verkaufs spenden.

Quelle: Klaus Böttcher

Neustadt. Die Veranstaltung von Bürgern für Bürger war einmal mehr ein voller Erfolg: Es gab 185 Stände, die Frauen, Männer, Kinder und oftmals ganze Familien betrieben.

Unter ihnen waren Kinder, die alte Spielsachen verkauften und hofften, am nächsten Stand andere zu ergattern. Manch eine Hausfrau, aber auch Hausmänner, hatten Keller oder Dachboden entrümpelt und festgestellt, dass sie vieles nicht mehr braucht - und genau das ausgemistet, was andere gerade suchten und billig erstanden.

Der Flohmarkt ist bei den Neustädtern ebenso beliebt wie bei den Bürgern der Nachbarstädte und Gemeinden - sowohl bei Anbietern wie auch bei Käufern. Selbst Bürgermeister Thomas Groll hatte zusammen mit seiner Frau einen Stand aufgebaut, an dem er Kleidung verkaufte, aus der die Tochter schon herausgewachsen ist.

Spende für kranke Kinder

Nicht jeder wirtschaftete in die eigene Tasche: Ayla Kaisermann, Margarita Zoll und Janin Dieper spendeten den gesamten Erlös ihres Verkaufs der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder. „Wir machen das alles von unserer Schule aus, der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg“, erzählte Kaisermann. Die drei machen ihr Fachabitur Gesundheitslehre. „Wir wollen, dass die 11. und 12. Klassen der Schule sich jedes Jahr so einbringen, dass wir immer wieder für die Elterninitiative spenden können“, erzählte Margarita Zoll und Janin Dieper ergänzt: „Die angebotenen Sachen stammen von uns oder wurden gespendet.“

„Wir sind zufrieden, denn nach anfänglichem Besuchermangel strömten gegen Mittag die Besucher in den Park“, freute sich Alexander Milewski, seit kurzem Vorsitzender des Fördervereins Bürgerpark - der den gesamten Erlös der Veranstaltung in den Park investiert.

  • Wer sich im Förderverein einbringen möchte, wendet sich an Alexander Milewski, Telefon 06692/1533.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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