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Sogar der Dirigent spendet Applaus

Sogar der Dirigent spendet Applaus

Die Resonanz ist ungebrochen gut: Auch das fünfte Adventskonzert der Division Schnelle Kräfte in der Amöneburger Stiftskirche erwies sich als Publikumsmagnet.

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Fackelträger leuchteten den Weg in die Stiftskirche aus, in der das Heeresmusikkorps aus Kassel zum ersten Mal das Adventskonzert gestaltete.Fotos: Alfons Wieber

Amöneburg. Bereits lange vor Beginn des Konzertes waren nahezu alle Plätze besetzt. „Ihr zahlreiches Kommen ist auch ein Beweis Ihrer Freude und Begeisterung an klassischer konzertanter Musik, geboten von einem Militärorchester“, freute sich Divisionskommandeur Generalmajor Eberhard Zorn und erinnerte an die vielen Soldaten der Division, die auch in diesem Jahr das Weihnachtsfest fern ihrer Heimat und ihrer Lieben feiern müssen.

Amöneburgs Pfarrer Marcus Vogler gab seiner Freude Ausdruck, dass die Stadtallendorfer Soldaten bereits zum fünften Mal zu ihrem Adventskonzert in die Stiftskirche gekommen waren, um in der Zeit der vorweihnachtlichen Hektik und Betriebsamkeit einen Moment der Ruhe und Besinnung zu stiften. „Darüber hinaus hilft Ihre Spende, den großen Schuldenberg nach der Renovierung unserer Kirche wieder etwas abzutragen“, dankte er den Soldaten und Besuchern.

Furios und gleichzeitig festlich begann das Heeresmusikkorps aus Kassel unter der Leitung von Oberstleutnant Dr. Christian Blüggel, das zum ersten Mal das Adventskonzert gestaltete, mit dem Krönungsmarsch aus der Oper „Der Prophet“ von Giacomo Meyerbeer.

Es folgten der Choral „Jesus bleibt meine Freude“, die Ouvertüre zur Oper „Rienzi“ und ein Stück aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“.

Die Musik aus „Das Schwert und die Krone“ von Edward Gregson spielte das Orchester mit einer derartigen Perfektion, dass selbst der Dirigent am Ende des Stücks seinen Musikern Beifall zollte.

Mit einem Medley der bekanntesten deutschen und internationalen Weihnachtslieder verabschiedeten sich die Militärmusiker aus Kassel, die immer noch das Divisionsabzeichen der längst aufgelösten 2. Jägerdivision tragen. Das Konzert endete mit dem gemeinsam gesungenen Adventslied „Macht hoch die Tür“ und leitete gleichzeitig über zum gemütlichen Beisammensein auf dem Schulhof der Stiftsschule wo mit Glühwein, heißem Tee und Würstchen die gelungene Veranstaltung abgerundet wurde.

„Ein phantastisches Orchester. Ich höre die Militärmusiker immer wieder gerne. Sie können halt noch viel mehr als nur Marschmusik“, kommentierte Gerd Helfenritter, ehemaliger Vorsitzender der Niederkleiner Musikkapelle und selbst aktiver Klarinettist.

Wie immer war der Eintritt zu dem Benefizkonzert zwar kostenlos, aber nicht umsonst. Die Spenden, die am Ende von den Gästen gerne gegeben wurden, erbrachten 6324 Euro. Dieser Betrag wird dem Förderverein Stiftskirche sowie dem Soldatenhilfswerk und dem Förderverein der Stabskompanie DSO zur Verfügung gestellt.

von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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