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"Softeis" zeigt wieder seine ganze Klasse

Rockkonzert "Softeis" zeigt wieder seine ganze Klasse

Anlässlich seines 25 jährigen Vereinsjubiläums organisierte Deutschlands größter Eintracht-Frankfurt Fanclub „Adlerhorst“ am Samstagabend ein Rockkonzert mit gleich drei heimischen Bands.

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Ab 22 Uhr übernahm „Softeis“ das Kommando im „Adlerhorst“-Festzelt. Die Besucher gingen während des Auftritts der heimischen Kultband eifrig mit.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Stadtallendorf. Durch das schlechte Wetter hatten die emsigen Stadtallendorfer im Vorfeld so einige Schwierigkeiten. Das Zelt musste im Regen aufgebaut werden und es gab reichlich nasse Füße. „Ich muss mich beim Stadtallendorfer Bauhof für seine unbürokratische Hilfe bedanken“, meinte Organisationschef Werner Feckna der mit seinem Helferteam dennoch rechtzeitig fertig wurde.

Alles war gerichtet, als das Trio von der Vorgruppe „Kabitt“ die ersten Akkorde anstimmte und ihren „Candypunk“ zum Besten gab. Auch als das Sextett der „Glassbowstones“ ihre Songs darbot, war das Zelt noch spärlich besetzt, das Publikum aber beim abschließenden „Purple rain“ schon wesentlich deutlicher vernehmbar.

Es war bereits kurz vor 22 Uhr, als Softeis schließlich das Kommando übernahm. Der Start mit „Supermassive Black Hole“ unter dem doch sehr gemischten Publikum zwischen Teens und „Ü-Sixtee“s vielleicht nicht so bekannt, hatten die Musiker spätestens bei „Black Night“ von Deep Purple das Zelt voll im Griff. „Softeis“ spielte mal in Stammbesetzung mit den Eismann-Zwillingen, die seit Jahrzehnten das Bild die Band prägen, mit Schlagzeuger Michael Holten und Keyboarder Armin Holten und mal mit Gästen die Hitparaden vergangener Jahre rauf und runter.

Höhepunkt war "Child in time"

Meist fetzig, rockig - weit weniger ruhig oder gar melodisch, genau so wies es das Publikum erwartete. Stücke von Foreigner, ACDC, Beatles, Paul McCartney & Wings und Status Quo zündeten. „Jump“ von Van Halen, oder „It´s my live“ von Bon Jovi und alle im Zelt sangen oder gingen voll mit.

Besonders emotional und voll trendy trat nach der Pause in Frauenkleidern Sänger Ronny Moucka auf die Bühne. Höhepunkt und das letzte aus seiner Stimme herausholend war Moucka schließlich beim Purple-Song „Child in time“. Es war bereits nach Mitternacht als nach zweieinhalb Stunden vollem Programm mit der Zugabe des Queen Songs „We are the champions“ dann endgültig Schluss war.

Klar hätte sich Cheforganisator Fleckna mehr Besucher am Samstagabend gewünscht. Dennoch zeigte er sich von der tollen Atmosphäre seines Rockkonzerts sehr angetan.

Als nächstes im Programm der 25-Jahrfeier der Frankfurtfans folgt im Oktober die Jubiläumsgala in der Stadthalle. Und so ganz hat Werner Fleckna die Möglichkeit die Bundesliga-Fußballer der Frankfurter Eintracht nach Stadtallendorf zu holen noch nicht abgeschrieben. „Da hängt jetzt vieles vom neuen Trainer ab“, meinte der Pensionär abschließend gegenüber dieser Zeitung.

von Heinz-Dieter Henkel

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