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Sicherheit geht vor

Windpark Rauschenberg Sicherheit geht vor

Aus Sicherheitsgründen hat die Firma Krug Energie, Bauherrin des Windparks im Rauschenberger Stadtwald, den Zugang zu den Baustellen gesperrt. Schaulustige werden mit einem Tag der offenen Baustelle entschädigt.

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Direkt am Weg entsteht das Windrad 5 an der Gemarkungsgrenze zwischen Rauschenberg und ­Sindersfeld. Hier hat der Aufbau des Turms gerade erst begonnen.

Rauschenberg. Dazu lädt das Münchhäuser Unternehmen am Sonntag, 23. April, zwischen 11 und 14.30 Uhr ein. Wie Hans-Hermann Zacharias, Bereichsleiter Erneuerbare Energien bei Krug Energie gestern am Rande der wöchentlichen Baubesprechung berichtete, wird ein Großbus die Interessenten am Sindersfelder Sportplatz abholen und durch den Wald zu den einzelnen Windrad-Standorten fahren. An allen Stationen kann ein- und ausgestiegen werden. So gewährleiste der Bus bis 14.30 Uhr einen permanenten Ringverkehr zwischen Windpark und Sportplatz, erklärte Zacharias.

Das Windrad 1 soll bis dahin fertiggestellt sein. Die Besucher sollen dort einen Blick in das Innere der 207 Meter hohen Anlagen werfen können. Außerdem sind Vertreter der Herstellerfirma Enercon vor Ort, die Fragen zur Technik beantworten und Schaubilder zeigen. Am Camp der Bauleitung lädt Krug Energie die Besucher zu Getränken und Würstchen ein, die von der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Sindersfeld bereitgehalten werden.

Warum die Sperrung der Baustellen für den Publikumsverkehr? „Wir haben derzeit im Baustellenbetrieb starken Schwerlastverkehr. Ich muss für die Sicherheit der Mitarbeiter sorgen“, sagte Bauleiter Siegfried Stübbecke. Er könne nicht für die Sicherheit der bis zu 80 Spaziergänger am Tag an den Baustellen garantieren und nannte zwei krasse Beispiele: Einen Mountainbike-Fahrer, der auf der Fläche vor einem Turm eine Runde drehte, während oben am Kran eine tonnenschwere Last hing, und die Eltern, die einen Kinderwagen auf einem Waldweg an einem Schwertransporter mit Überbreite unbekümmert vorbeischoben.

Die Zeit der Schwerlasttransporte geht dem Ende entgegen. Wie Hans-Hermann Zacharias mitteilte, werden die letzten Betonteile am Freitag angeliefert.

von Matthias Mayer

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