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Seniorenparcours soll an die Scheune

Ausschuss Seniorenparcours soll an die Scheune

Das Projekt Seniorenparcours Rauschenberg nimmt konkrete Formen an. Bei einem Ortstermin in Wetter informierte sich der Ausschuss für Kultur, Sport und Soziales darüber, wie ein solcher Parcours sinnvollerweise zu gestalten ist.

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Entgegen den ursprünglichen Planungen soll der Rauschenberger Senioren-Parcours nicht auf dem Waldspielplatz entstehen. Die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Sport und Soziales favorisieren für den Aufbau der Geräte den Standort am Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Urheberin der Seniorenparcours-Idee ist die verstorbene Rauschenberger Bürgerin Marianne Köhler. Sie hat der Stadt testamentarisch Geld für den Ankauf solcher wetterfesten Trimmgeräte vermacht. Im Park der Altenhilfe Wetter nahmen der Ausschuss, Angehörige des Magistrats und des Kultur- und Verschönerungsvereins solche Geräte in Augenschein.

„Die Fahrt hat sich gelohnt. Es ist etwas völlig anderes, die Geräte zu sehen und sie auszuprobieren, als nur über sie zu reden“, sagte der Ausschussvorsitzende Frank Riedig (Bündnis 90/ Die Grünen). „Es macht richtg Spaß, damit zu trainieren“, bekannte Riedig, der zudem die Einbettung der Geräte in das attraktive Park-Umfeld lobte.

Waldspielplatz zu abgelegen

Ein wunderschönes Ambiente hätte der Rauschenberger Seniorenparcours auch auf dem Waldspielplatz gehabt, doch für den Ausschuss ist dieser ursprünglich geplante Standort vom Tisch. „Die Mitglieder haben einstimmig für einen Aufbau der Geräte an der Kratz‘schen Scheune gestimmt“, erklärte Riedig. Im Gegensatz zum Waldspielplatz befinde sich das künftige Gemeinschaftshaus für die Zielgruppe im fußläufigen Bereich. Die angrenzende Wohnbebauung gebe den Nutzern ein Gefühl der Sicherheit. Falls mal etwas passieren sollte, könne dort schnell Hilfe geholt werden. Hinzu komme idealerweise die Nachbarschaft des Altenpflegeheimes Haus Rauschenberg, dessen Bewohner die Geräte praktisch vor der Haustüre nutzen könnten.

Gegen den Waldspielplatz spreche die Hemmschwelle älterer Menschen, diesen abgelegenen Platz allein aufzusuchen und die ungleich größere Vandalismusgefahr, erläuterte Riedig die Gründe für die Entscheidungsfindung.

Der Ausschuss werbe dafür, den Seniorenparcours gemeinsam mit einem Kinderspielplatz an der Scheune aufzubauen - dafür spreche allein schon der Mehrgenerationen-Charakter des Gemeinschaftshauses. Wichtig für die Akzeptanz eines solchen Platzes sei die Schaffung eines freundlichen Ambientes. Dafür könnten die Vereine mit ins Boot geholt werden, sagte der Ausschuss-Vorsitzende. Riedig verhehlte nicht, dass das jetzige Budget nicht für den Ankauf von sechs Geräten („die sollten es schon sein“) reiche. Mit Gründung koste diese Investition 30000 Euro.

von Matthias Mayer

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