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Senioren setzen mit Lichtern Zeichen

Caritas-Aktion Senioren setzen mit Lichtern Zeichen

Dreihundert Lichter „Für eine gerechte Welt“ wurden im Caritas-Altenpflegeheim „St. Bonifatius“ in Stadtallendorf entzündet.

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Ein halbes Jahr hatten die Vorbereitungen für die Aktion „Für eine gerechte Welt“ gedauert.Foto: Sophie Kaufmann

Stadtallendorf. An etwa 100 Orten in Deutschland entzündeten Menschen auf Initiative der Caritas Lichter, um an der Aktion „eine Million Sterne“ teilzunehmen. Mit dabei war auch das Altenpflegeheim St. Bonifatius Stadtallendorf.

Dessen Bewohner, Mieter der Seniorenwohnanlage, Angehörige und Freunde nahmen an einer Lichterprozession zur Kirche „St. Michael“ teil und feierten anschließend gemeinsam mit Pfarrer Michael Fenner einen ökumenischen Gottesdienst.

Vorbereitet wurde die Aktion etwa ein halbes Jahr lang: ­Gemeinsam mit der Kreativgruppe der Seniorenwohnanlage um Künstlerin Lydia Beier hatten die Senioren und ­Ehrenamtliche die Kerzen angefertigt. „Dieses Jahr sind sie aus Glas und mit Window-Color bemalt“, erklärte Martina Werner, die Leiterin der Sozialen Betreuung, die auch gleichzeitig der Arbeitsgruppe angehörte, die die Aktion vorbereitet hatte. Die Lichter durften die Besucher als Andenken mit nach Hause nehmen. Dabei kamen Spenden von insgesamt 417 Euro zusammen, die der Caritas zugute kommen.

Der Männergesangverein Stadtallendorf gab einige Lieder zum Besten, bevor die Helfer rund um Einrichtungsleiter Fionn Wittkowsky die „Lichter der Hoffnung“ entzündeten, wie er es selbst beschrieb. Der anschließende Gottesdienst stand unter dem Thema „Träume verwirklichen“, das passend zum Aktionsmotto „Für eine gerechte Welt“ gewählt wurde und von der Gleichberechtigung zwischen den Generationen handelt.

von Sophie Kaufmann

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