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Seelsorgeeinheit ist wie ein Regenbogen

Glauben Seelsorgeeinheit ist wie ein Regenbogen

Zahlreiche Gläubige aus der Großgemeinde Amöneburg pilgerten am Sonntag nach Roßdorf.

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Mit einer Marienandacht am Heiligenhäuschen endete der „offizielle Teil“ der Sternwallfahrt.

Quelle: Privatfoto

Roßdorf. Zum ersten Mal fand die Sternwallfahrt der fünf Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Amöneburg statt, die aus Amöneburg, Mardorf, Roßdorf, Rüdigheim und Erfurtshausen besteht.

Aufgrund der unbeständigen Witterung verzichteten die Gläubigen darauf, den Gottesdienst wie ursprünglich geplant unter freiem Himmel zu feiern und wechselten in die Kirche. Anschließend gab es dann eine gemeinsame Wallfahrt aller Gottesdienstbesucher zum Heiligenhäuschen am Kirchhainer Platz. Nach einer kleinen Marienandacht schloss sich ein gemütliches Beisammensein bei Bratwürstchen, Getränken, Kaffee und Kuchen an.

In seiner Predigt griff Pfarrer Marcus Vogler die Symbolik des Regenbogens auf, um auf das Miteinander der fünf Kirchengemeinden hinzuweisen. „So wie keine Farbe alleine für sich einen Regenbogen entstehen lässt, so kann auch keine Kirchengemeinde für sich den Glauben rund um die Amöneburg zum Leuchten bringen. Es geht nur im Miteinander“, sagte er und ergänzte: „Jede Gemeinde soll ihre Stärken in das Ganze einbringen und in ihren Schwächen von den anderen gehalten werden.“ Wenn das gelinge, könne der Glaube rund um die Amöneburg zum Leuchten kommen, wie ein bunter Regenbogen. Gläubige aus allen fünf Gemeinden waren nach Roßdorf gekommen. Pfarrer Vogler lobte die Roßdorfer als Gastgeber und betonte: „Das war die erste Sternwallfahrt, aber mit Sicherheit nicht die letzte.“

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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