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Sechs Boxen für große Gerätschaften

Ehrenamt Sechs Boxen für große Gerätschaften

Die Arbeitseinsätze ehrenamtlicher Helfer in Rauschenberg kennen keine Sommerpause. Das wird derzeit besonders am Festplatz augenfällig.

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Ehrenamtliche Helfer errichten diese Halle auf dem Rauschenberger Festplatz in Holzständer-Bauweise.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Dort wird derzeit von einer Arbeitsgemeinschaft ein Unterstand errichtet. Initiator des Bauvorhabens war die „Interessengemeinschaft Sanitär-Wagen“, die einen Unterstand für ihre beiden Toiletten-Wagen benötigte. Die Rauschenberger Jagdgenossenschaft hatte ebenfalls Bedarf an Unterstell-Möglichkeiten für ihre Gerätschaften und schloss sich den Sanitär-Spezialisten an.

Als Dritter im Bunde stieß die Rauschenberger Burschenschaft zu der bunt gemischten Bauherren-Gemeinschaft.

Auf dem unteren Teil des Festplatzes entstehen nun sechs große Boxen, die noch in diesem Jahr größeren Geräten und Fahrzeugen Wetterschatz bieten sollen.

Verbaut werden übrigens zum Teil die aufgearbeiteten alten Sparren der Kratz‘schen Scheune. Beim Ausbau der Stadtscheune zum Gemeinschaftshaus war der komplette Dachstuhl abgetragen worden, weil die Balken etwas unterdimensioniert wirkten.

Nach Anschluss ans Wärmenetz wird zu Ende gepflastert

Damit auf dem Festplatz überhaupt gebaut werden durfte, musste die Stadt Rauschenberg den Flächennutzungsplan ändern. „Der alte Flächennutzungsplan habe für das Areal am Stadtrand nur einen Festplatz vor. Nun sei das Gelände ein Mischgebiet, sagte Bürgermeister Michael Emmerich im Gespräch mit dieser Zeitung. Abgesehen von der Änderung des Flächennutzungsplans entstünden der Stadt durch das Vorhaben keine Kosten.

Der Bürgermeister sprach von ausgesprochen gut laufenden Eigenleistungen in der Kernstadt. Er erinnerte an den großen Einsatz, den Bürgerinnen und Bürger bei den Renovierungsarbeiten im Freibad gezeigt hätten und an die gewaltige Arbeit, die die eingeschworene Gemeinschaft um Gerhard Schein mit der Pflasterung der riesigen Außenfläche geleistet haben.

Die sind laut Bürgermeister noch nicht ganz abgeschlossen. „Die Fläche unter der Nottreppe wird noch gepflastert. Dort sollen ein Fahrrad-Parkplatz und ein Abstellplatz für Mülltonnen entstehen“, erklärte Michael Emmerich. Außerdem fehlen noch ein paar Quadratmeter Verbundpflaster am Übergang zwischen dem Grundstück und der Bahnhofstraße.

Diese können laut Bürgermeister aber erst gelegt werden, nachdem das Gemeinschaftshaus an das Rauschenberger Nahwärmenetz abgeschlossen wurde. Wann die Leitung verlegt wird, ist derzeit noch völig offen.

von Matthias Mayer

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