Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Schwimmer wehren sich gegen Kritik

Zoff Schwimmer wehren sich gegen Kritik

Auf den OP-Bericht zur Situation der Schwimmabteilung wenige Wochen vor Schließung des Hallenbades gab es am Gründonnerstag Reaktionen.

Voriger Artikel
Heißer Kampf um kalte Ostereier
Nächster Artikel
"Elf arme Schlucker" distanzieren Wildsäue

Wolfgang Schüddemage wehrt sich gegen den Eindruck, die Schwimmabteilung stelle hohe Forderungen. Archivfoto: Mayer

Stadtallendorf. Die OP hatte unter anderem darüber berichtet, dass Schwimm- und Anfängerkurse während der 16-monatigen Sanierung des Bades ausfallen werden - weil das Mengsberger Hallenbad aufgrund seiner langen Sommerpause nicht bereitsteht.

Bürgermeister Christian Somogyi hatte darauf verwiesen, dass es sich die Stadt nicht leisten könne, das Mengsberger Bad für rund 75000 Euro offenzuhalten.

„Es hat von uns auch nie jemand gefordert, dass die Stadt 75000 Euro ausgibt“, erwidert Trainer Wolfgang Schüddemage. Die Schwimmabteilung sei davon ausgegangen, dass die gegebenen Zusagen der Stadt eingehalten werden. Es gebe entsprechend Belegungspläne der Stadtwerke, die vor Monaten schon an die Schwimmabteilung gegangen seien.. Erst am 26. März, bei einer Nachfrage in Mengsberg, habe man davon erfahren, dass das Bad ab 5. April geschlossen wird. Diese Information habe die Schwimmabteilung an die Stadtwerke weitergegeben, ätzt Schüddemage.

Und noch eine Aussage Somogyis wurmt den Trainer: Dass das Bundeswehrbad an Freitagen nicht zur Verfügung stehe, sei so nicht ganz richtig. „Die Bundeswehr würde uns das Bad wohl geben, die Stadtwerke müssten allerdings die Aufsicht sicherstellen, was scheinbar nicht möglich ist“, sagt Schüddemage.

Abteilungsleiterin Gabi Dingel will den Eindruck nicht aufkommen lassen, dass die Schwimmabteilung nicht erfüllbare Forderungen an die Stadt stellt: „Uns geht es um das, was uns seinerzeit fest zugesagt worden ist. Uns liegt etwas an unseren Schwimmern, die ein Jahr lang für die Deutschen Meisterschaften trainiert haben“, sagt Dingel.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr