Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Schwimmer melden rapiden Schwund

Jahreshauptversammlung des TSV Eintracht Schwimmer melden rapiden Schwund

Das Vorstandsteam des TSV Eintracht Stadtallendorf, das sogenannte „Kleeblatt“, geht mit einer Änderung neue Aufgaben an: Christoph Zimmer folgt Tobias Gies als Zweiter Vorsitzender.

Voriger Artikel
Bücherfans dürfen jetzt zuschlagen
Nächster Artikel
„Es ist eine kleine Revolution“

Der Vorstand des TSV Eintracht Stadtallendorf, das sogenannte Kleeblatt (von links): Christoph Zimmer, Karin Huhn-Knäbe, Britta Novosad und Bernd Weitzel. Foto_ Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Die Vorstandswahlen in den acht Abteilungen des großen Sportvereins waren bei deren Jahreshauptversammlungen schon gelaufen und hatten nur wenige Änderungen ergeben. Die Abteilungsleiter berichteten bei der Jahreshauptversammlung des kompletten Hauptvereins in der Stadion-Gaststätte von den sportlichen und außersportlichen Aktivitäten und Entwicklungen ihrer Abteilungen.

„Wir gehen in der Reihenfolge heute nach der Mitgliederstärke der Abteilungen“, sagte der Vorsitzende Bernd Weitzel zu den Berichten aus den acht Abteilungen. Die Turnabteilung hat mit 691 die meisten Mitglieder, ihr Abteilungsleiter ist weiterhin Herbert Köller. Er stellte den Breitensport in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, der vom Kinderturnen bis zum Seniorensport reicht. Alleine 163 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren sind in der Abteilung aktiv. Mit 60 Turnerinnen ist das Rhönradturnen ein leistungssportlicher Schwerpunkt. Allerdings fehlen der Abteilung derzeit Übungsleiter.

Für den verhinderten Abteilungsleiter Rainer Bremer berichtete Albert Lembach von den Fußballern. Er lobte die beachtlichen Erfolge, von den Bambinis bis zu der Hessenliga-Mannschaft der Senioren. „Die Jugend hat uns viel Freude bereitet“, stellte Lembach heraus, und teilte mit, dass die Hälfte der Jugendlichen Eintracht-Kicker Migrationshintergrund hätten. Zur ersten Mannschaft, die die vergangene Saison auf Platz neun abgeschlossen hatte, sagte er: „Wir wollen nicht unbedingt einen Spitzenplatz, wollen uns aber in der Hessenliga etablieren.“

Leichtathleten beklagenFehlen einer Laufbahn

Von der 152 Mitglieder starken Leichtathletikabteilung berichtete Claudia Genz, die mit Volker Kaisinger zusammen die Abteilung leitet, da sich niemand für das Amt gefunden hat. Sie berichtete von den Erfolgen der Aktiven und den Veranstaltungen, sparte aber auch nicht die Missstände aus.

Zu diesen gehört der Umstand, dass die zweitgrößte Stadt des Landkreises im Stadion noch immer nicht über eine Laufbahn verfügt, was die Eintracht-Leichtathleten zum Ausweichen auf den Platz der Bundeswehr zwingt.

Stellvertretend für den Abteilungsleiter Jürgen Behler berichtete Janina Botthof von den Handballern. Zuletzt hätten sich fünf Mannschaften am Spielbetrieb beteiligt. Mangels Spieler habe ein Team zurückziehen müssen. Dagegen verzeichneten die Bambinis mit 35 Kindern in zwei Gruppen einen regen Zulauf.

Bei der Badmintonabteilung vertrat Dominik Naumann den Abteilungsleiter Michael Happel. In der letzten Runde hätten sie mit zwei Senioren- und drei Jugendmannschaften gespielt. Er lobte die guten Spiele, wobei er meinte, dass einige recht unglücklich und knapp verloren wurden.

Sebastian Torunski berichtete in Vertretung der Abteilungsleiterin Susanne Gareis über die Aktivitäten der Judokas. Er bedauerte, dass die Fünf- bis Siebenjährigen nach ihrer Gürtelprüfung nicht weiter aktiv sein könnten, da sie keinen Trainer hätten.

Die neue Abteilungsleiterin der Schwimmabteilung, Susanne Hof, schilderte die großen Umbrüche mit dem neuen Vorstand und den schlechten Trainingsmöglichkeiten wegen des derzeit fehlenden Hallenbades. Gerade der Kinder- und Jugendbereich würde darunter leiden. Trotz der schlechten Trainingsmöglichkeiten hätte es gute Erfolge gegeben. Im vergangenen Jahr habe die Abteilung mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder verloren, was sich auch auf die Finanzen der Abteilung auswirke, bedauerte sie.

„Wir sind eine kleine, aber lustige Abteilung“, sagte der Leiter der Volleyballabteilung, Walter Spitzner. Auch er berichtete von den Erfolgen der Mannschaften und warb für mehr Nachwuchs: „Wir suchen Kinder zwischen 12 und 14 Jahren für den Aufbau einer weiteren Jugendmannschaft.“

Die Wahl des „Kleeblatts“ ging unter der gekonnten Leitung der Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub schnell über die Bühne. Mit einstimmigem Ergebnis wurde Bernd Weitzel für weitere zwei Jahre als Vorsitzender gewählt.

Der Zweite Vorsitzende Tobias Gies musste leider aus persönlichen Gründen sein Amt abgeben. Für ihn wurde Christoph Zimmer ebenso einstimmig gewählt wie die weiteren Vorstandsmitglieder. Schatzmeisterin bleibt Britta Novosad, und das Amt der Schriftführerin bleibt in den Händen von Karin Huhn-Knäbe. Die beiden Kassenprüfer, Oliver Ulrich und Manfred Hanstein, wurden für eine weitere Amtszeit gewählt.

von Klaus Böttcher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr