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Schwimmer melden ihren Bedarf an

Sanierungspläne Schwimmer melden ihren Bedarf an

Am Dienstag tagte die Arbeitsgruppe Hallenbad, die über die endgültige Ausstattung und Details der Sanierung berät. Erstmals saßen dieses Mal auch Schulvertreter mit am Tisch.

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Das Hallenbad steht vor einer Grundsanierung, die Ausstattungsdetails werden derzeit diskutiert. Foto: Florian Lerchenbacher

Stadtallendorf. Die Eckdaten stehen, das Stadtparlament hat den Kostenrahmen genehmigt, der Bauantrag ist in Arbeit. Ab dem zweiten Quartal nächsten Jahres verwandelt sich das Hallenbad für geplante 16 Monate in eine Großbaustelle. Am Dienstagabend tagte die Arbeitsgruppe, die Stadtverwaltung und Stadtwerke geschaffen hatten, um die Nutzer zu beteiligen. Gemeint sind Vereine wie die DLRG-Ortsgruppe oder die Schwimmsport-Abteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf, aber auch die verschiedenen Schulen, einfache Badegäste oder Hebammen.

Als „konstruktiv“ beschreibt Bernd Weitzel, Vorsitzender des Gesamtvereins der Eintracht die Sitzung am Dienstag. Er hebt hervor, dass nun erstmals alle Betroffenen an einem Tisch gesessen hätten. Bei den vorangegangenen Arbeitsgruppen-Sitzungen waren die Schulen beispielsweise noch nicht eingebunden (diese Zeitung berichtete). Als „interessant und hilfreich“ bewertet Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) die jetzt begonnene Feinabstimmung. Somogyi und Giselher Pontow, Betriebsleiter der Stadtwerke, nannten gestern Beispiele für nötige Korrekturen: So kam aus den Reihen der Schulvertreter ein wichtiger Hinweis zu den Lagerräumen. Aus Schulsicht macht es keinen Sinn, das Lager für die Schwimmgeräte im Keller vorzusehen. Insbesondere bei Grundschülern sind kurze Wege wichtig. „Es geht um viele Anregungen, die relativ kostengünstig umzusetzen sind“, sagt Bürgermeister Somogyi.

Alle Beteiligten haben nun bis 12. November die Möglichkeit, ihre Bedarfe schriftlich an die Stadtverwaltung zu schicken. Die Schwimmabteilung der Eintracht hatte dies in der Vergangenheit bereits getan. Am 26. November sollen die Arbeitsgruppen-Beteiligten dann erfahren, was Planer und Verwaltung letztlich davon umgesetzt haben.

Mindestausstattungfür Wettkämpfe

Aus sportlicher Sicht ist für Bernd Weitzel von der Eintracht Stadtallendorf wichtig, dass das Hallenbad wieder wettkampftauglich wird - was es derzeit nach den Statuten des Hessischen Schwimm-Verbandes nicht ist. „Es geht dabei um die nötige Mindestausstattung“, sagt Weitzel. Die Stadt muss sich den Bedürfnissen des Schul- und Vereinssports ohnehin annehmen, denn auf deren Förderung baut der Zuschuss aus dem Förderprogramm „Hai“ auf. Bei der Stadtparlaments-Sitzung Ende September hatten die Parlamentarier die Verwaltung beauftragt, ein Betreiberkonzept für die Gastronomie vorzulegen. Dieses Konzept ist derzeit noch in der Entstehung. Baulich ist derzeit noch vorgesehen, eine Cafeteria zu schaffen, die auch verpachtet werden kann. Aktuell planen die Stadtwerke allerdings damit, dass die Cafeteria von eigenen Mitarbeitern betrieben wird. Wie die Gastronomie letztlich gestaltet wird, ist also noch offen. Angesichts der für den Cafeteria-Bereich veranschlagten Baukosten von allein 228000 Euro sieht Bürgermeister Somogyi dort am ehesten „Luft nach unten“, sprich Sparpotenzial. Betriebsleiter Pontow ergänzt, dass es beim Speisenangebot keine Abstriche gegenüber dem Ist-Zustand geben wird. „Wir werden nichts verschlechtern“, sagt er zu.

n Fragen von Bürgern rund um die Badsanierung beantworten bei den Stadtwerken Sarah Wiegand, Telefon 06428/707-363 und Betriebsleiter Giselher Pontow, 707-350.

von Michael Rinde

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