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Schwarzwild bereitet Sorgen

Forst Schwarzwild bereitet Sorgen

Bei der Jahreshauptversammlung der Hegegemeinschaft ging es neben Vorstandswahlen und Ehrungen um die Erstellung von Abschussplänen sowie die Ausbreitung von Wildschweinen, Füchsen und Waschbären.

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Nach den Ehrungen stellten sich zum Foto (von links) Rainer Hellwig, Reimund Paul, Michael Walter, Peter Glinski und Hubert Bening. Foto: Klaus Böttcher

Mengsberg. Im Saal des Gasthauses Ochs begutachteten die Mitglieder der Hegegemeinschaft Marburg I die Trophäenausstellung. Ausgestellt und bewertet werden Rehkronen (Gehörne) und Keilerwaffen.

Zur Hegegemeinschaft gehören 32 Reviere mit einer zu betreuenden Fläche von 13703 Hektar. Zum Vergleich: der ganze Landkreis hat eine jagdbare Fläche von 112330 Hektar. Zur Hegegemeinschaft gehören die Jäger der Reviere und die Grundeigentümer. Zu den Aufgaben zählt unter anderem die Sicherung der an den Lebensraum angepassten Wildbestände.

„Schwarzwild ist ein altes Problem, wir werden der Sache nicht Herr“, erklärt der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Peter Glinski im Gespräch mit der OP. Die Bestände seien durch die milden Winter und das überreiche Nahrungsangebot stark angestiegen. Das Frühjahr biete den Raps, Sommer und Frühherbst den Mais als Nahrungsquelle. Danach ziehe sich das Schwarzwild in die Wälder zurück. Da es den Wildschweinen an natürlichen Feinden fehle, bleibe im Kampf gegen die Überpopulation nur die revierübergreifende Jagd, die auch praktiziert werde.

Da Fuchs und Waschbär, die Krankheiten übertragen können, ebenfalls keine natürliche Feinde haben, müssten die Jäger auch hier regulierend eingreifen, sagte der Vorsitzende.

Wahlen:

Vorsitzender: Peter Glinski; zweiter Vorsitzender: Konrad Busch; Schriftführer: Hermann Hahn, Kassenwart Reimund Paul; Beisitzer: Bernd Vietor und Rehwildsachkundiger Hubert Bening.

Ehrungen:

Ehrennadel des Landesjagdverbandes in Bronze: Reimund Paul, Michael Walter, Dieter Baum und Erhard Feußner. Ehrennadel des Landesjagdverbandes in Silber: Peter Glinski. Verdienstnadel des Deutschen Jagdschutzverbandes in Silber: Hubert Bening.

von Klaus Böttcher

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