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Schwarzer Humor und schwarze Nasen

Fasching Schwarzer Humor und schwarze Nasen

Der Kirchhainer Kolping Karneval bot am Samstagabend für 300 Narren dreieinhalb Stunden Programm. Gefeiert wurde aber wesentlich länger.

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Das Showballett „Gans anders“ tanzte zur Musik von Moulin Rouge.

Quelle: Tobias Hirsch

Kirchhain. „Gans anders“ war in diesem Jahr der 54. Kirchhainer Kolping Karneval (KKK). Zum ersten Mal in der Geschichte des KKK standen zwei Garden auf der Bühne. Die alt bewährte Kolpinggarde – wenn auch in neuer Besetzung –, und das neue Show-Ballett des KKK „Gans anders“ – in alter Besetzung mit neuen Akzenten. Altes und Altbewährtes mischte sich am Samstagabend im Bürgerhaus mit Neuem und rund 300 Narren hatten ihren Spaß.

Zum ersten Mal in der Geschichte des KKK gab es in Kirchhain auch eine Prinzessin – auch wenn es nicht die eigene war: Prinzessin Eva I. vom Karnevalsverein 1908 Laubach reiste mit ihrem Hofstaat in die Ohmstadt, um ihren ehemaligen Weggefährten ihre Aufwartung zu machen. Eva Ebeling-Stey war einst selbst beim KKK aktiv und ist vielen noch als Mitglied der „Schnattergänse“ in Erinnerung.

Der älteste Verein der Ohmstadt, der Männergesangverein (MGV) 1838 Kirchhain bereicherte die Prunksitzung mit ihrem Gesang. Und da Gesang das eine ist und Show das andere, ergänzten die Männer ihre „Show“ mit etwas ganz Jungem: Björn Ochs, der jüngste Schornsteinfegermeister Hessens, malte mit Unterstützung dreier Gardemädchen während eines Liedes die Nasen der Zuschauer schwarz.

von Tobias Hirsch

Mehr dazu lesen Sie in der OP von Montag.

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