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Schulgemeinde will nur einen Standort

Hatzbach Schulgemeinde will nur einen Standort

Etwa 70 Bürger kamen zu einem Informationsabend in das Bürgerhaus Hatzbach. Es ging um die Zukunft der beiden Grundschulstandorte.

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Zahlreiche Bürger aus den betroffenen Stadtteilen kamen zum Informationsabend nach Hatzbach.

Quelle: Klaus Böttcher

Hatzbach. Eingeladen hatten gemeinsam der Förderverein der Grundschule Erksdorf / Hatzbach / Wolferode, die Schulleitung, der Elternbeirat und die Ortsbeiräte der drei Stadtteile. Sie hatten bereits im vergangenen November darüber beraten, wie der Zustand von zwei Standorten der Grundschule in Erksdorf und Hatzbach verändert werden könnte.

Den informativen Teil des Abends gestaltete der Vorsitzende des Fördervereins Armin Naumann, zusammen mit Schulleiterin Margarita Zimmermann. Naumann erklärte, dass die Grundschule im Dorf längst keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Die Schule in Wolferode sei 1973 stillgelegt worden. Es blieben die Standorte in Hatzbach und Erksdorf. Sie seien als Schulstandort schon mehrmals gefährdet gewesen, betonte Naumann. Er skizzierte kurz die Nachteile des Doppelstandortes der Grundschule. Bei der Aufgabe eines Standortes gibt es aber auch ein zu lösendes Problem: Ein Gebäude stünde dann leer, an der verbleibenden Schule müsste angebaut werden. Die Schulleiterin Margarita Zimmermann begründete die Forderung nach nur einem Schulstandort detailliert.

Eine Abstimmung ergab bei zwei Gegenstimmen ein eindeutiges Votum für nur noch einen künftigen Grundschul-Standort.

Im nächsten Schritt sollen Margarita Zimmermann, Armin Naumann, die Elternbeiratsvorsitzende Marion Sturm und ihr Stellvertreter Wolfgang Coltmann Kontakt mit dem Landkreis als der für die Schulstandorte verantwortlichen Institution aufnehmen. Schulleiterin Zimmermann hatte bereits ersten Kontakt mit der Kreisverwaltung, die sich in dieser Frage aber bisher bedeckt gehalten hat. Prinzipiell soll aber auch der Kreis eher zu einem gemeinsamen Schulstandort tendieren, will aber nicht gegen den Willen der Schulgemeinde handeln.

Wenn eine Stellungnahme des Schulträgers vorliegt, soll über das weitere Vorgehen entschieden werden.

von Klaus Böttcher

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