Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Schule wirbt professionell

Stadtallendorf Schule wirbt professionell

Die Georg-Büchner-Schule bietet „gute Fördermöglichkeiten und qualifizierte Berufsvorbereitung“, bescheinigt Dr. Karsten McGovern.

Voriger Artikel
Bei 5200 Bürgern fällt der Strom aus
Nächster Artikel
Somogyi will trotz Plus weiter sparen

Dietmar Göttling, Urban Sersch, Brigitta M. Schulte ( Björn Wagner und Dr. Karsten McGovern zeigten die Broschüre. Foto: Schick

Stadtallendorf. Die letzten Wochen des Schuljahres laufen, die Schüler warten bereits jetzt sehnlich auf den Anbruch der langen Sommerferien. Und wieder einmal stehen viele Eltern vor einer entscheidenden Frage: Wo hat mein Kind die besten Perspektiven? Für den momentanen Viertklässler steht Anfang September der große Sprung auf die weiterführende Schule bevor.

Genau an diesem Punkt setzt die Schulleitung der Stadtallendorfer Gesamtschule in diesem Jahr intensiv an: „Wir sind uns sicher, dass die Georg-Büchner-Schule eine hervorragende Wahl ist“, lautet ein Teil der Formulierung, die sich direkt an die betroffenen Eltern und Grundschüler richtet. Warum die Verantwortlichen davon derart überzeugt sind, schildern sie in einer kompakten, aber umfassenden Präsentations-Mappe, die Aufschluss über die Lernangebote und generellen Vorteile der GBS liefert.

„Wir haben uns überlegt, wie wir in Stadtallendorf präsenter sein und unseren Ruf verbessern können“, klärt Schulleiter Urban Sersch auf. Die Neugestaltung des Informationsblattes ist dabei nur eins von vielen Projekten, die die Schule konkret seit Beginn des aktuellen Schuljahres eingeleitet hat. Hin zu einer besseren und effektiveren Öffentlichkeitsarbeit ist die ausgemachte Zielsetzung. In Kooperation mit Brigitta M. Schulte, die als Coach und Moderatorin von Gruppenprozessen sowie Hörfunkjournalistin arbeitet, soll das künftig gelingen.

„So wie man Lehrer, Schüler und Eltern erlebt, so nimmt man auch das Image der Schule auf. Es kommt also auf jeden Einzelnen an, und das ist ein langer Prozess“, lautet Schultes Ansatz zur kontinuierlichen Verbesserung. „Letztlich sollen alle Kinder wissen, dass sie auf diese Schule gehen können, weil es eine gute Schule ist.“

Urban Sersch nennt Zahlen und Fakten: Mehr als 60 Prozent aller Schulabgänger in Stadtallendorf würden anschließend eine studienvorbereitende Schule besuchen, so der Schulleiter. Die Tatsache, dass die GBS keine gymnasiale Oberstufe zu bieten hat, sei dabei sogar positiv zu bewerten, meint Björn Wagner, der seit sieben Monaten als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit die Belange der Schule unterstützt. „Das Ende nach der zehnten Klasse bei uns ergibt Sinn. So machen sich die Kinder schon frühzeitig Gedanken um ihre Zukunft“, erläutert Wagner. Unter den Aspekten „Kräfte wecken, Stärken fördern, Vielfalt leben sowie Fairness praktizieren und Freude miteinander teilen“ hat Schulte ihre langfristige Herangehensweise zusammengefasst.

Der Schulträger steht hinter dieser Initiative. „Wir wollen, dass die Kinder aus dem Einzugsgebiet von Stadtallendorf auf die Georg-Büchner-Schule gehen“, sagt Dr. Karsten McGovern, der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent des Kreises.

von Yanik Schick

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr