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Schule bläst zum nächsten Schritt

Energetische Sanierung Schule bläst zum nächsten Schritt

Für zwei Millionen Euro sanierte der Landkreis fünf Gebäude der Alfred-Wegener-Schule – so werden jährlich 154 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre geblasen.

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Seit September erst machen diese Fünftklässler Musik. Gestern präsentierten sie dem Schulträger ihr neues Können. Das Geld für die Instrumente stammte aus Mitteln für die „Verbesserung des Lernumfeldes“.

Quelle: Florian Lerchbacher

Kirchhain. „Den Fortschritt sichtbar machen“, lautete das Motto der Ansprache von Schulleiter Wilhelm Werner, als er über die energetische Sanierung von fünf Gebäuden der Alfred-Wegener-Schule (AWS) sprach und hervorhob, dass durch die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und dem Kreis als Träger mehr möglich geworden sei, als geplant war.

In den vergangenen elf Monaten hatte der Landkreis mehr als zwei Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm in das Verwaltungs- und das Kunst- und Informatikgebäude sowie in die Häuser 5, 6 und 7 investiert. Zum Beispiel floss das Geld in neue Fenster, eine verbesserte Dämmung, neue Akustikdecken, neue Heizungen mit teilweise automatischer Regelung oder verbesserte Beleuchtungen – nur manche dieser Verbesserungen sind für den Betrachter auch tatsächlich sichtbar.

Landrat Robert Fischbach freute sich während der Einweihung über 56 Prozent weniger Energieverbrauch beim Heizen und über 20 Prozent Einsparungen beim Stromverbrauch – dabei lobte er das Engagement des Comenius-Projektes der AWS, dessen Mitglieder sich mit neuen Wegen des Energiesparens und der umweltfreundlichen Stromgewinnung auseinandersetzen.

Rund 8,7 Millionen Euro pumpte der Kreis zwischen den Jahren 2005 und 2010 in die mit 1.750 Schülern und einer Fläche von 71.000 Quadratmetern größte Schule des Landkreises. In diesem Jahr kommen noch einmal 1,3 Millionen Euro dazu.

von Florian Lerchbacher

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